Zeitschrift
St. Martin ist eines der vielen Refugien in den Schweizer Berggebieten, die sich besonders durch ihre Abgeschiedenheit auszeichnen. (Foto Hochschule Luzern/Stefan Kunz)

Refugien im Alpenraum

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern ist die Februarausgabe 2016 der Mitgliederzeitschrift Heimatschutz/Patrimoine erarbeitet worden. Sie ist dem Gebiet des Alpenraums und dessen Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung gewidmet.

Studierende und Forschende der Hochschule Luzern haben sich im Rahmen eines interdisziplinären Projekts mit den Besonderheiten und Herausforderungen der von Walsern gegründeten Siedlung St. Martin im Calfeisental SG auseinandergesetzt. Unter den Aspekten Tourismuswirtschaft, soziokulturelle Entwicklung und Architektur entwickelten sie Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung des Ortes.
Die Hochschule Luzern beschäftigt sich in Forschung und Lehre zu unterschiedlichen Themen mit dem Kulturraum der Alpen. Was verraten die Spuren der Vergangenheit über die Architektur und die Kulturgeschichte des Alpenraums? Welche Ideen gibt es zur Belebung der Siedlung St. Martin im Calfeisental? Wie kann in der Gemeinde Hasliberg BE dem befürchteten Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen begegnet werden? Und ist der Tourismustrend «Ruhe und Abgeschiedenheit» tatsächlich ein Potenzial für abgelegene Alphütten und Maiensässe? Diesen und weiteren Fragen geht die aktuelle Ausgabe von Heimatschutz/Patrimoine nach.

Weitere Themen: Der Wakkerpreis 2017 an die Stadt Sempach LU, das umgebaute «Jänischhüs» aus dem 18. Jahrhundert in Gspon VS sowie die gelungene Neubelebung des Farelhauses in Biel BE. Zudem weitere Informationen zu Projekten und Aktivitäten des Schweizer Heimatschutzes und seiner kantonalen Sektionen.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Peter Egli, Redaktor, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00

Unter www.heimatschutz.ch/zeitschrift können Sie Seite für Seite durch die aktuelle Ausgabe blättern.

 

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