Als historischer Verkehrsknoten im Alpenraum ist Brig-Glis seit jeher ein wichtiger Ort des Austauschs. Dieser kosmopolitische Charakter prägte die vielfältige bauliche Entwicklung nachhaltig. Die Gemeinde pflegt diese Baukultur heute vorbildlich weiter: Historische Bauten werden sorgfältig umgenutzt, zeitgenössische Architektur qualitätsvoll integriert und Stadträume an klimatische Herausforderungen angepasst. Damit entsteht ein lebendiger und zukunftsfähiger Lebensraum.
Die Publikation des Schweizer Heimatschutzes beleuchtet die Baukultur von Brig-Glis anhand konkreter Beispiele: Sie zeigt unter anderem das Engagement der Schwestern des Klosters St. Ursula, die ihr Gasthaus Geflüchteten zur Verfügung stellen, thematisiert Lösungsansätze im Umgang mit Naturgefahren und beschreibt einen herausragenden Bau, in dem die Postautos parkieren.
Ein separater Faltflyer lädt zum Spaziergang durch Brig-Glis ein, der von sorgfältigen Ergänzungen in historischen Ensembles über brutalistische Bildungsbauten bis hin zu modernen Werken von Heidi und Peter Wenger führt. Der Rundgang ist auch digital verfügbar unter www.heimatschutz.ch/rundgänge.
Die Publikation inkl. Spaziergang als Faltblatt sind verfügbar unter www.heimatschutz.ch/shop (CHF 10.– / 5.– für Heimatschutzmitglieder).
Samstag, 20. Juni 2026, 16.00 Uhr, ZeughausKultur Glis
Sie sind herzlich eingeladen! Weiterführende Informationen zum Wakkerpreis: www.heimatschutz.ch/wakkerpreis
Rahmenprogramm und Anmeldungen für das Stadtfest der
Gemeinde Brig-Glis vom 19.–21. Juni unter: https://wakker.brig-simplon.ch
Yllza Fejza, Verantwortliche Wakkerpreis, Schweizer Heimatschutz
T 044 254 57 98, yllza.fejza(at)heimatschutz.ch
Publikation Wakkerpreis 2026 – Brig-Glis: Eine kosmopolitische Gemeinde im Alpenraum mit vorbildlicher Baukultur
Medienmitteilung vom 20. Mai 2026