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Dienstag, 12. August 2008

Geglückte Renovation des Bahnhofs Rapperswil SG:
Ein Stück Rapperswiler Identität gesichert

Der frisch renovierte Bahnhof Rapperswil.
Foto SHS

Stadtpräsident Benedikt Würth, Rosenkönigin Anja Meierhofer, Urs Schlegel SBB bei der Eröffnung.
Foto SHS

Der Bahnhof Rapperswil vor der Renovation.
Foto SHS

Der frisch renovierte Bahnhof von Rapperswil ist ein wertvolles Stück Stadtgeschichte. Er zeugt von der Bedeutung des Knotenpunktes für den Tourismus und den Güterumschlag. Ohne eine Intervention des Schweizer Heimatschutzes (SHS) und seiner St. Galler Sektion stünde heute anstelle des Baudenkmales ein Neubau, der den Obersee von der Altstadt vollständig abtrennen würde.

Der SHS und seine St. Galler Sektion gratulieren den SBB zur geglückten Renovation des Bahnhofes Rapperswil. Die SBB haben – ganz im Sinne des 2005 erhaltenen Wakkerpreises – eine vorbildliche Instandstellung realisiert. Damit konnte ein wertvolles Stück Rapperswiler Identität erhalten und gleichzeitig auf die neuen Kundenbedürfnisse reagiert werden.

Der Freudentag der Wiedereröffnung gibt Anlass, in der Geschichte einige Jahre zurück zu blättern. Ende der 80er-Jahre lancierten die SBB einen Architekturwettbewerb für einen Neubau des Bahnhofes. Das Projekt blieb aus verschiedenen Gründen in die Schubladen stecken. 2001 wurden die Pläne erneut hervorgeholt und überarbeitet. Kaum waren die Abbruchabsichten in der Öffentlichkeit bekannt, wies der SHS die SBB darauf hin, dass der Bahnhof, 1895 durch den Architekten Karl August Hiller erbaut, ein Denkmal von nationaler Bedeutung sein dürfte. Ein Abbruch sei gemäss Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz kaum möglich. In mehreren Gesprächen konnte die Bauherrschaft von dieser Ausgangslage überzeugt werden. Die Abbruchpläne wurden begraben, ein zeitgemässes Renovationsprojekt ausgearbeitet.


Rückfragen:
Philipp Maurer, Geschäftsführer SHS, 044 254 57 00

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