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Donnerstag, 20. November 2008

Positionspapier zur Architektur der 50er und 60er Jahre:
Umgang mit Bauten aus den Boomjahren

Ehemaliges Wohlfahrtsgebäude der BBC, Baden, Armin Meili, 1952-54, Umnutzung und Sanierung, Burkard Meyer Architekten, 2002-06
Foto Roger Frei

Die Bauten der Nachkriegszeit sind in die Jahre gekommen. Sanierungen stehen an. Das Bewusstsein für den Schutz und den sanften Umgang mit den wertvollen Bauten aus den 50ern und 60ern ist jedoch gering. Der Schweizer Heimatschutz (SHS) hat im Rahmen seiner aktuellen Kampagne "Aufschwung – die Architektur der 50er Jahre" ein Positionspapier zu diesem Thema erarbeitet, welches seine Haltung und seine Erwartungen aufzeigt.

Bauten aus den 50er und 60er Jahren prägen unsere Dörfer und Städte in allen Landesteilen: Schulhäuser, Bürogebäude, Wohnsiedlungen, Fabrikbauten aber auch Kinos, Freibäder und Parkanlagen. Sie erzählen die Geschichte einer Epoche, so wie dies Bauten des Jugendstils oder des Barock tun. Ein respektvoller und weitsichtiger Umgang mit dem jüngeren baulichen Erbe sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein.

Das Positionspapier soll Bauherrschaften und Architekten(-innen), Bauverwaltungen und Politiker(-innen) die Haltung und Erwartungen des Schweizer Heimatschutzes aufzeigen. Sämtliche Bauämter der Schweiz werden das Papier in diesen Tagen erhalten. Der SHS ist überzeugt, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen und über den Wert eines Gebäudes vertieft nachzudenken.

Das Positionspapier kann kostenlos beim Schweizer Heimatschutz bestellt werden.

Rückfragen: Schweizer Heimatschutz, Philipp Maurer, 044 254 57 00

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