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Dienstag, 27. Februar 2007

Heimatschutz/Sauvegarde (1/2007)
Siedlungsgestaltung mittels Fachkommissionen

Mit seiner Platzierung über dem Friedhof und der zeitgemässen Formensprache löste das «Wohnhaus im Vogelsang» in Altdorf Diskussionen aus. Das «Fachgremium Kernzone Altdorf» erkannte die Qualitäten des gewagten Entwurfes und unterstützte den Bau.
Gemeinde Altdorf

Die Nummer 1/2007 der Zeitschrift des Schweizer Heimatschutzes ist den Fachkommissionen und ihrem Einfluss auf die Siedlungsgestaltung gewidmet. Die Arbeit der Kommissionen trägt in vielen Gemeinden Früchte, wie zum Beispiel die in den letzten Jahren mit dem Wakkerpreis ausgezeichneten Orte zeigen.

Eine nachhaltige und qualitätvolle Siedlungsentwicklung ist eine grosse Herausforderung. Für die zuständigen Gemeindebehörden kann es eine Hilfe sein, sich bei dieser äusserst anspruchsvollen und vielschichtigen Aufgabe von Fachkommissionen beraten zu lassen. Damit können Bauaufgaben optimaler gelöst und eine sinnvolle Siedlungsentwicklung gesteuert werden. Die Besetzung der Kommissionen mit externen Fachleuten garantiert zudem eine neutrale Begutachtung.

Das Heft 1/2007 gibt einen Überblick über die Arbeitsweise der Kommissionen in verschiedenen Städten: In Bern evaluieren beispielsweise fünf Fachleute die Planungen und die Baueingaben; von der siebenköpfigen Basler Kommission treffen sich vier Mitglieder einmal pro Woche; in Luzern nimmt die Kommission zu 10% aller Projekte Stellung, sofern kein Wettbewerb durchgeführt worden; die Genfer Fachkommission wird bei Denkmalschutz-Objekten zugezogen.

Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit den traditionellen Ortszentren, welche in einem immer härteren Konkurrenzkampf mit den peripheren Einkaufs- und Freizeitzentren stehen. Damit die Ortskerne nicht zu Schlafquartieren werden, sind planerische, wirtschaftliche und soziale Gesamtkonzepte gefragt, welche in erster Line das schwierige und kontrovers diskutierte Verkehrsproblem lösen.

Rückfragen: Schweizer Heimatschutz, Monika Suter, 044 254 57 00

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