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Montag, 17. Juli 2006

Fortsetzung: Fünf Ausflugstipps im Gartenjahr 2006

Gemeinde Bauen am Vierwaldstättersee.
Schweizer Heimatschutz

Parc La Grange, Genf.
Schweizer Heimatschutz

Garten des Palazzo Salis, Soglio.
Schweizer Garten

Beim Spaziergang durch Bauen überraschen die südlichen Pflanzen. Ein Besuch im Genfer Parc La Grange gibt Einblick in die Geschichte der Stadt. Und der Garten des Palazzo Salis ist eine liebliche Oase inmitten der Bergeller Bergwelt.

Bauen (UR)
Das Dorf Bauen liegt in schöner Lage am südlichen Zipfel des Vierwaldstättersees. Im Schutz der Berge herrscht ein besonders mildes Klima, im Winter ist es rund 2-3 Grad wärmer als in Altdorf. Deshalb gedeihen südliche Pflanzen, die sich im Dorf und den liebevoll gepflegten Privatgärten entdecken lassen. Es sind Palmen, Bananenbäume, Kamelien, Kiwi, Mirabellen und sogar Feigenkaktusse zu finden.

Anreise: Bauen ist sehr gut per Dampfschiff zu erreichen, z.B. ab Brunnen oder Flüelen. Ein Besuch lässt sich mit einer Wanderung auf dem zur 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft angelegten Weg der Schweiz vom Rütli nach Brunnen verbinden.

Für eine Stärkung bietet sich das Gasthaus Zwyssighaus (mit 15 Gault Millau-Punkten) an: Das Geburtshaus des Schöpfers der Schweizer Nationalhymne, Pater Alberik Zwyssig, verfügt über eine kleine Terrasse mit Blick auf den Urnersee.




Parc La Grange, Genf (GE)
Von der Anhöhe des Landsitzes La Grange öffnet sich der Blick über die Weite des Parks hinunter zum Genfersee. Die ursprünglich barocke Anlage (1766-1768), gleich neben dem ebenfalls sehenswerten Parc des Eaux-Vives gelegen, wurde im 19. Jh. zum Landschaftspark umgebaut und später durch einen Rosengarten ergänzt.Archäologische Funde im Park gehen bis auf das Jahr 4'500 v. Chr. zurück. Zwei präzise Einschnitte, markiert durch leuchtend rote Metallgeländer, präsentieren die Reste eines römischen Gutes aus dem 1. Jh. und geben Einblick in die Vergangenheit des Orts.

Anreise: Spaziergang vom Genfer Bahnhof über den Pont du Mont-Blanc entlang des Seeufers. Bei heissem Wetter ist ein Abstecher in die "Bains des Pâquis" geradezu Pflicht!

Im Parc la Grange bietet eine Snackbar kleine Verpflegungen an. Stilvolles Essen im Restaurant du Parc des Eaux-Vives.


Garten des Palazzo Salis, Soglio (GR)
Verborgen an der Rückseite des barocken Palazzo Salis befindet sich ein Gartenkleinod, wie man es in dieser Gegend kaum vermuten würde. Zusammen mit dem Palazzo bildete der Garten ein stattliches Zeugnis der Macht und des Einflusses seiner damaligen Besitzer. Heute präsentiert er sich als gekonnte Verflechtung von alten und neuen Stilelementen. Kompartimente aus Buchshecken, alte Obstbäume, vielfältige Pflanzen und historische Mauern bilden eine Einheit.Auffälligstes Merkmal sind die beiden imposanten, 1884 aus Nordamerika eingeführten Mammutbäume. Die Spannung zwischen lieblichem Garten innerhalb der Mauern und den rauen Berggipfeln ausserhalb verleiht dem Ort eine ganz eigene Atmosphäre.

Anreise: Per Postauto bis Soglio. Das Bergell bietet eine riesige Auswahl an einmaligen Wanderrouten.

Kulinarisches: Zwischen den hohen Hecken lässt sich im Garten vorzüglich die Küche des Hotel Palazzo Salis geniessen.


Rückfragen: Schweizer Heimatschutz, Peter Egli, Tel. 044 254 57 00

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