Drucken

Details

Samstag, 17. Juni 2006

Der Schweizer Heimatschutz verleiht Delémont
den Wakkerpreis 2006

Philippe Biéler (r), Präsident des Schweizer Heimatschutzes, übergibt dem Stadtpräsidenten von Delémont, Gilles Froidevaux (l), die Wakkerpreisurkunde.
Schweizer Heimatschutz

Entwicklungsschwerpunkt Stadtzentrum
Ein Schwerpunkt der Stadtentwicklung ist die Aufwertung des öffentlichen Raumes im Zentrum. Dank einfachen gestalterischen Eingriffen und der Einführung von "Tempo 30" erhielt der Strassenraum in der Altstadt eine neue, sympathische Ausstrahlung (2002).
Stadt Delémont

Stadtentwicklung mit Qualität
Die Stadt Delémont setzt sich für eine sinnvolle bauliche Entwicklung ein. Sie fördert gutes Bauen durch Anreize, Gespräch und Beratung. Die kantonale Berufsschule ist ein Beispiel das sowohl gestalterisch als auch städtebaulich überzeugt (Architekt Vincent Mangeat, 1998) .
Stadt Delémont

An einer öffentlichen Feier im Hof des Schlosses von Delémont hat der Schweizer Heimatschutz (SHS) heute der Stadt Delémont den Wakkerpreis 2006 überreicht. Der Hauptort des Kantons Jura erhält den Preis für seine klare raumplanerische Strategie zu Gunsten einer behutsamen, qualitätsorientierten Stadtentwicklung. Schwerpunkte sind ein sinnvolles Wachstum nach Innen und die Aufwertung des öffentlichen Raumes.

Die offizielle Preisverleihung wurde heute in Delémont in einem feierlichen Rahmen begangen. Die Festrede hielt Nelly Wenger, ehemalige Leiterin des Waadtländer Raumplanungsamtes, Direktorin der Expo 02 und heutige Generaldirektorin der Nestlé Schweiz AG. Die Feier wurde mit einer kleinen Theatereinlage abgeschlossen.
SHS Präsident Philippe Biéler pries den grossen Einsatz der Stadt Delémont für die Baukultur: "dank kontinuierlichem Engagement ist es der Stadt gelungen, eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung und gute neue Architektur zu fördern". Zahlreiche sehr ambitionierte Projekte seien bereits realisiert worden. In diesem Zusammenhang lobte er die überzeugende Neugestaltung des Bahnhofplatzes und die gelungene Aufwertung des Strassenraumes in der Altstadt. Der Wakkerpreis 2006 solle Delémont auf dem eingeschlagenen Weg bestärken und andere Gemeinden ermutigen, sich für Baukultur zu engagieren. So wünschte sich auch Philippe Daucourt, Präsident des Jurassischen Heimatschutzes, vermehrt Gemeinden, die sich für das historische Erbe einsetzen und eine gute städtebauliche Entwicklung fördern.
Mit grossem Stolz und Freude nahm Stadtpräsident Gilles Froidevaux die begehrte Auszeichnung entgegen und verdankte sie mit frischen Worten. Es sei eine grossartige Anerkennung des Engagements der vergangenen Jahre. Er wies aber auch darauf hin, dass der Wakkerpreis für die Stadt eine Verantwortung für die Zukunft bedeute, die es wahrzunehmen gelte.

Rückfragen:
Schweizer Heimatschutz, Karin Artho, 044 254 57 00
Stadt Delémont, Hubert Jaquier, Stadtplaner, 032 421 92 92

Download

Medienmitteilungen erhalten

Sie sind Journalist/-in oder Redaktor/-in und möchten regelmässig unsere Medienmitteilungen erhalten.

 

> Mehr dazu