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Donnerstag, 12. September 2019

Langfristige Gefährdung der wertvollsten Baudenkmäler befürchtet

Erfreulicherweise will der Bund mit der Kulturbotschaft 2021-2024 für mehr baukulturelle Qualität bei seinen raumgreifenden Aktivitäten sorgen. Gleichzeitig schleicht sich der Bund mehr und mehr aus seiner Verantwortung für die wertvollsten Baudenkmäler der Schweiz. Der Schweizer Heimatschutz verlangt eine Kurskorrektur.

Nein zum weiteren Abbau beim Engagement des Bundes für die wertvollsten Baudenkmälern der Schweiz: Von jährlich 35 Millionen auf 20 Millionen: Der Bund hat innert 20 Jahren (1999-2019) sein finanzielles Engagement für den Erhalt der wertvollsten Baudenkmäler der Schweiz teuerungsbereinigt halbiert. Die Kulturbotschaft 2021-2024 möchte diesen schleichenden Rückzug auch in Zukunft fortführen. Der Bundesrat hat diese Zahlen im vollen Bewusstsein um die langfristigen Schäden an den wertvollsten Baudenkmälern unseres Landes in der Vorlage festgehalten. 

Ja zu mehr Baukultur bei den raumwirksamen Tätigkeiten des Bundes: Der Bundesrat verortet bei vielen raumwirksamen Tätigkeiten der Bundesämter und Bundesbetriebe in baukultureller Hinsicht Defizite. Der in der Kulturbotschaft 2021-2024 klar spürbare Wille des Bundesrates, eine höhere Baukultur über die Departemente hinweg zu fördern, begrüsst der Schweizer Heimatschutz ausdrücklich. Allerdings sind die postulierten Ziele und Erwartungen der Strategie Baukultur mit den eingesetzten Budgets sehr ambitioniert.

Die Stellungnahme des Schweizer Heimatschutzes zur Förderung der Kultur in den Jahren 2021–2024 wurde am 9. September 2019 eingereicht.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz, Stefan Kunz, Geschäftsführer,
stefan.kunz(at)heimatschutz.ch ,044 254 57 00 und 079 631 34 67

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