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Montag, 3. September 2018

Schweizer Heimatschutz: Rücktritt des Geschäftsführers Adrian Schmid

Nach zehn Jahren im Dienste des Schweizer Heimatschutzes tritt Adrian Schmid auf das Frühjahr 2019 als Geschäftsführer zurück. Er hat in dieser Zeit den Schweizer Heimatschutz wesentlich erneuert und zahlreiche Projekte mit Erfolg realisiert.

Anlässlich seiner Jahresretraite hat der Vorstand des Schweizer Heimatschutzes (SHS) Ende August mit grossem Bedauern davon Kenntnis genommen, dass Adrian Schmid im Frühjahr 2019 als Geschäftsführer des SHS zurücktreten wird. Nach einem Jahrzehnt an der Spitze der Geschäftsstelle hat sich Adrian Schmid für eine neue Tätigkeit im Kontext der von ihm präsidierten «Schweizer Demokratiestiftung» entschieden.

Für den SHS bedeutet der Rücktritt einen grossen Verlust. Der Verband konnte auf eine kompetente und professionelle Persönlichkeit zählen, welche sich mit Überzeugung und Realitätssinn für die baukulturellen Anliegen einsetzte und zugleich gegenüber den Gesprächspartnern offen und lösungsorientiert wirkte. Damit schuf er sich Respekt und die Anerkennung breiter Kreise.

Adrian Schmid verstand es, die Geschäftsstelle kontinuierlich mit qualifizierten und engagierten Fachkräften zu erweitern. So hat sich die Zahl der Angestellten verdoppelt. Gleichzeitig hat der abtretende Geschäftsführer den Verband erfolgreich profiliert indem es ihm und seinem Team gelang, die Öffentlichkeit für die Anliegen des Heimatschutzes breiter zu sensibilisieren. Wichtige Ziele waren und sind dabei die Entwicklung einer qualitativ hochstehenden Siedlungs- und Baukultur sowie aktuell der Schutz von Ortsbildern, Baudenkmälern und Kulturlandschaften in der laufenden Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes.

Die Handschrift des scheidenden Geschäftsführers ist in unterschiedlichsten Dokumenten und Projekten sichtbar. Langjährige Schwerpunkte wie zum Beispiel der Wakkerpreis wurden neu positioniert um den Stellenwert der Baukultur im Umfeld aktueller Herausforderungen zu stärken. In die Zeit von Adrian Schmid fallen auch der Ausbau der Stiftung Ferien im Baudenkmal und der Aufbau des Heimatschutzzentrums in der Villa Patumbah in Zürich.

Der Vorstand wird an einer ausserordentlichen Sitzung das Vorgehen bei der Wiederbesetzung der Leitungsfunktion wie auch die Übergangsregelungen bestimmen. 

Er dankt Adrian Schmid für die geleistete Arbeit sowie den enormen Einsatz für den Schweizer Heimatschutz und wünscht ihm für seine weiteren Pläne den verdienten Erfolg.

Für Rückfragen:
Schweizer Heimatschutz
Martin Killias, Präsident
079 621 36 56 / martin.killias@heimatschutz.ch

 

Über den Schweizer Heimatschutz
Der Schweizer Heimatschutz (SHS) ist die führende Schweizer Non-Profit-Organisation im Bereich Baukultur. Wir sind ein Verein mit 27000 Mitgliedern und Gönnern und bestehen seit 1905 als Dachorganisation von 25 kantonalen Sektionen. Wir setzen uns dafür ein, dass Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen vor dem Abbruch bewahrt werden und weiterleben. Wir fördern aber auch zeitgemässe, gute Architektur bei Neubauten.
Jährlich verleihen wir einer Gemeinde den Wakkerpreis für ihre vorbildlichen Leistungen in der Siedlungsentwicklung und zeichnen mit dem Schulthess Gartenpreis eine aussergewöhnliche Arbeit auf dem Gebiet der Gartenkultur aus. Mit dem Verkauf des Schoggitalers unterstützen wir seit Jahrzehnten wegweisende Projekte in Heimat- und Naturschutz.
In unserem Heimatschutzzentrum in der Villa Patumbah in Zürich kann Baukultur hautnah erlebt werden. Und mit unserer Stiftung Ferien im Baudenkmal bieten wir Ferienwohnungen in ausgesuchten historischen Bauten in der ganzen Schweiz.
Unsere Publikationen informieren über unsere Aktivitäten und stellen die Schätze der Schweizer Baukultur vor. Mitglieder des Schweizer Heimatschutzes erhalten Publikationen zu einem vergünstigten Preis.


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