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Dienstag, 3. April 2018

Schweizer Heimatschutz nimmt Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Heimatschutzverbände ist ein notwendiges und sinnvolles Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Grundlagen. Der Schweizer Heimatschutz hat 2017 elf Beschwerdefälle abgeschlossen.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des eidgenössischen Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2017 hat der Schweizer Heimatschutz elf (2016: elf, 2015: zehn, 2014: neun) Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden sechs Beschwerden ganz und zwei teilweise gutgeheissen. Zwei Beschwerden wurden abgewiesen und eine weitere durch Rückzug gegenstandslos.

Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahrnimmt. Zusätzlich führten die Bauberatungen sowie Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen oft zu gütlichen Einigungen und Verbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten. Dass diese Verhandlungen zu einer Einigung führen, kann zumindest teilweise dem Verbandsbeschwerderecht zugeschrieben werden.

Der Rechtsdienst des Schweizer Heimatschutzes hat sich als Instrument der sorgfältigen Vorabklärung bestätigt. Kurzgutachten für die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes sowie für Fälle einzelner Sektionen ermöglichten einen raschen und fundierten Positionsbezug.


Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz, Adrian Schmid, Geschäftsführer, Telefon 044 254 57 00

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