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Dienstag, 17. Mai 2016

Schweizer Heimatschutz nimmt Verbandsbeschwerderecht zurückhaltend wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Heimatschutzverbände ist ein notwendiges Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Grundlagen. Der Schweizer Heimatschutz hat 2015 zehn Beschwerdefälle abgeschlossen.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des eidgenössischen Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2015 hat der Schweizer Heimatschutz zehn (2014: neun) Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden drei Beschwerden gutgeheissen, drei teilweise gutgeheissen, zwei wurden abgelehnt. Eine Beschwerde wurde durch Rückzug gegenstandslos und bei einen Projekt konnte eine Einigung gefunden werden.

Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahrnimmt. Daneben führten die Bauberatungen sowie Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen oft zu gütlichen Einigungen und Verbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten.

Der Rechtsdienst des Schweizer Heimatschutzes hat sich als Instrument der sorgfältigen Vorabklärung weiter etabliert. Kurzgutachten für die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes sowie für Fälle einzelner Sektionen ermöglichten einen raschen und fundierten Positionsbezug.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter, Tel. 044 254 57 00

 

 

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