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Dienstag, 7. April 2015

Der Schweizer Heimatschutz nimmt das Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Heimatschutz­verbände ist ein notwendiges Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Grundlagen. Der Schweizer Heimatschutz hat 2014 neun Beschwerdefälle abgeschlossen.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des eidgenössischen Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2014 hat der Schweizer Heimatschutz neun Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden vier Beschwerden gutgeheissen, eine teilweise gutgeheissen, zwei wurden abgelehnt. Eine Beschwerde wurde zurückgezogen und eine durch Rückzug des Projektgesuchs gegenstandslos.

Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbands-beschwerderecht sorgfältig wahrnimmt. Daneben führten die Bauberatungen sowie Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen oft zu gütlichen Einigungen und Verbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten.

Der Rechtsdienst des Schweizer Heimatschutzes hat sich damit als Instrument der sorgfältigen Vorabklärung weiter etabliert. Kurzgutachten für die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes sowie für Fälle einzelner Sektionen ermöglichten einen raschen und fundierten Positionsbezug. Zu den aktuellen Fragestellungen gehört insbesondere die laufende Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG), das marginalisiert werden soll.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter 044 254 57 00

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