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Dienstag, 24. Februar 2015

Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine: Der Wert des gebauten Erbes

Die neuste Ausgabe von Heimatschutz/ Patrimoine stellt den Wert des gebauten Erbes in den Vordergrund: die Kapellbrücke in Luzern (Foto S. Tischler/Keystone)

Die neuste Ausgabe der zweisprachigen Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine stellt den Wert des gebauten Erbes in den Vordergrund. Anlass ist die laufende Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2016–2020 und die Frage, wie viel finanzielle Unterstützung dem Bereich Baukultur zukommt.

Der Bundesrat hat kürzlich die Kulturbotschaft 2016–2020 in die Vernehmlassung geschickt. Mit dieser fordert er Denkmalpflege und Heimatschutz auf, die positiven Beiträge für die Gesellschaft noch stärker zu kommunizieren. Zu Recht.

Umso irritierender ist es, wenn der Bundesrat den Mittelbedarf für den Erhalt der schützenswerten Einzelobjekte und Ensembles sowie identitätsstiftenden Ortsbilder mit rund 100 Millionen Franken jährlich ausweist, jedoch nur jährliche Beiträge von 28,5 Millionen Franken für den Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege vorsieht. In der Periode 1993–2004 wurden jährlich rund 38 Millionen Franken ausbezahlt.

In der neusten Ausgabe seiner Zeitschrift stellt der Schweizer Heimatschutz deshalb die Kulturbotschaft 2016–2020 und den Wert des gebauten Erbes in den Vordergrund: Die Direktorin des Bundesamts für Kultur, Isabelle Chassot berichtet in einem Interview von ihrer Rolle als Vermittlerin zwischen Politik und Kultur und der Präsident des SIA, Stefan Cadosch, ruft zu einem ganzheitlichen Verständnis von Baukultur auf. Zudem plädiert der Denkmalpfleger der Stadt Bern, Jean Daniel Gross, für die Wertschätzung von Baudenkmälern über ihre wirtschaftliche Bedeutung hinaus und der Architekturkritiker Jürgen Tietz berichtet von wiederaufgebauten Baudenkmälern – von Rekonstruktionen und Neuinterpretationen.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Peter Egli, Redaktor, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00

 
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