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Montag, 24. November 2014

Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine: Historische Hotels

Die Nummer 4/2014 der Zeitschrift Heimatschutz/ Patrimoine zum Thema Historische Hotels. Bild: Hotel Terrasse am See in Vitznau LU, © Andrea Badrutt)

Die neuste Ausgabe der zweisprachigen Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine ist historischen Hotels gewidmet. Der Schweizer Heimatschutz berichtet darin von Herausforderungen im Umgang mit wertvollen Baudenkmälern der Tourismusgeschichte und gibt Einblick in die Architekturentwicklung der schweizerischen Hotelbauten.

Lange Zeit war das Verständnis klein, wenn aus Heimatschutz- und Denkmalpflegekreisen auf den besonderen Wert von historischen Hotels hingewiesen wurde. Bis weit in die 1990er-Jahre waren sorglose Umgestaltungen und Abbrüche von Tourismusbauten gang und gäbe. Mittlerweile hat ein Gesinnungswandel stattgefunden: Historische Hotels sind im Trend – so sehr, dass heute aus Marketingüberlegungen sogar Hotels in einer Art Belle-Epoque-Stil um- oder neu gebaut werden. Authentisches Baudenkmal und neu geschaffene historistische Atmosphäre vermischen sich, alt und neu sind oft kaum mehr zu unterscheiden.

ICOMOS Suisse gibt mit der Auszeichnung «Das Historische Hotel des Jahres» Gegensteuer: diese würdigt Betriebe, die nach streng denkmalpflegerischen Kriterien zu überzeugen wissen. Und mit dem Long- und Bestseller Die schönsten Hotels der Schweiz, der soeben in einer vierten, vollständig überarbeiteten Auflage erschienen ist, doppelt der Schweizer Heimatschutz nach: Er zollt denjenigen Hotelbetrieben Anerkennung, die nicht nur durch architektonisch und kulturhistorisch interessante Gebäude, sondern auch durch das Herzblut und baukulturelle Verständnis der Hoteliers begeistern.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine werden auch die Hotelgeschichte des traditionsreichen Höhenkurorts Mürren und die Entstehungsgeschichte des Hôtel du Rhône in Genf beschrieben. In einem Interview stellt Evelyne Lüthi-Graf ihre Arbeit als Geschäftsführerin des Hotelarchivs Schweiz vor. Und anhand des Trauerspiels um das historische Kurhaus Tarasp wird deutlich, dass Heimatschutz und Denkmalpflege sich auch weiterhin aktiv für den Schutz wertvoller Baudenkmäler einsetzen müssen.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Peter Egli, Redaktor, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00


> Die Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine kann hier kostenlos bestellt werden.

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