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Donnerstag, 24. April 2014

Schweizer Heimatschutz nimmt Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Heimatschutzverbände ist ein notwendiges Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Grundlagen. Das zeigt auch die Erfolgsquote des Schweizer Heimatschutzes, der 2013 fünfzehn Beschwerdefälle abgeschlossen hat.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2013 hat der Schweizer Heimatschutz 15 Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden neun Beschwerden gutgeheissen, fünf wurden abgelehnt und eine Beschwerde durch Rückzug des Projektgesuchs, gegenstandslos.

Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbandsbeschwerderecht sorgfältig wahrnimmt. Daneben führten die Bauberatungen sowie Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen oft zu gütlichen Einigungen und Verbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten.

Der Rechtsdienst des Schweizer Heimatschutzes hat sich damit als Instrument der sorgfältigen Vorabklärung weiter etabliert. Kurzgutachten für die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes sowie für Fälle einzelner Sektionen ermöglichten einen raschen und fundierten Positionsbezug. Zu den aktuellen Fragestellungen gehört insbesondere die rechtliche Stellung und Funktion des Inventars schützenswerter Ortsbilder der Schweiz (ISOS) sowie die laufende Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG), dem eine massive Verwässerung droht.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter 044 254 57 00

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