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Dienstag, 26. November 2013

Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine: Denkmalpflege heute

Für die aktuelle Ausgabe von Heimatschutz/ Patrimoine haben wir den Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege, Nott Caviezel, zum Gespräch getroffen. (Foto Johanna Bossart)

Die neuste Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine ist den Denkmalpflegerinnen und Denkmalpflegern, ihren heutigen Aufgaben, Zielen und Freuden gewidmet. Die zweisprachige Mitgliederzeitschrift des Schweizer Heimatschutzes erscheint viermal jährlich.

Heimatschutz und Denkmalpflege werden oft verwechselt. Statt als Nonprofit-Organisation wie der Heimatschutz, setzt sich die Denkmalpflege als staatliche Fachstelle, die einen Gesetzesauftrag erfüllt, für den Erhalt und die Pflege historischer Kulturgüter ein. 1921 nannte Heimatschutz-Präsident Gerhard Boerlin die Denkmalpflege ein "verstandesmässiges" Kind des 19. Jahrhunderts und den Heimatschutz ein "gefühlsmässiges" Kind des 20. Jahrhunderts.

Die Ansprüche an die Denkmalpflege haben sich seither verändert. Es ist sowohl Verstand wie auch Gefühl gefragt. Im 21. Jahrhundert müssen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger wahre Multitalente sein, die nicht nur ausgewiesene Fachpersonen auf Ihrem Kerngebiet sind, sondern sich auch als Politikfüchse, Finanzprofis, Energieexperten und Kommunikationskönner beweisen – sie müssen beraten, vorschreiben, verhandeln, berichten, motivieren, subventionieren, verbieten...

Der Heimatschutz als emotionaler, unterstützender und oft kritischer Begleiter ist dankbar für die engagierte Arbeit der Denkmalpflege. Die neuste Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine widmet er deshalb den Denkmalpflegerinnen und Denkmalpflegern, ihren heutigen Aufgaben, Zielen und Freuden.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Peter Egli, Redaktor, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00

> Die Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine kann hier kostenlos bestellt werden

> Hier können Sie zudem Seite für Seite durch die aktuelle Ausgabe blättern

 
 

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