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Donnerstag, 26. Juni 2003

25 neue Gruppenunterkünfte mit Stil

Die Ursprünge des Ferien- und Kulturhauses ""A de Gass"" im Toggenburg gehen auf das 14. Jh. zurück. Von den Weberinnen, die früher das Haus als Produktionsstätte nutzten, zeugen noch heute feine Bettbezüge und farbenfrohe Teppichläufer.

Der SHS ergänzt sein Internetverzeichnis von aussergewöhnlichen Gruppenunterkünften um 25 neue Objekte. Bereits seit einem Jahr sind unter www.heimatschutz.ch Lagerhäuser von historischer und architektonischer Qualität mittels Text und Bild beschrieben. Auch die 25 neuen Objekte bieten unterschiedlichste Ferienerlebnisse: Unter anderem steht ein Hospiz, ein Strandbad, eine Zollstation, eine Industriehalle oder eine Herrschaftsvilla zur Auswahl.


Spezielles Ferienerlebnis gesucht?
Wer in der Schweiz eine Gruppenunterkunft sucht, ist oftmals ratlos ob der Vielzahl an Angeboten. Es bestehen zwar Verzeichnisse, welche diverse praktische Auskünfte geben, die Architektur oder die Geschichte des Häuser wird jedoch meist ignoriert. Gerade dieser Aspekt ist aber bei der Auswahl sehr gefragt, trägt doch das Aussehen und die Atmosphäre eines Lagerhauses wesentlich zum Gelingen der Ferien bei. Der Schweizer Heimatschutz hat diese Lücke vor einem Jahr geschlossen und unter www.heimatschutz.ch eine Auswahl architektonisch und historisch interessanter Häuser publiziert. Nun wird dieses Verzeichnis um weitere 25 Objekte aus der ganzen Schweiz erweitert. Wiederum wurden Häuser ausgewählt, deren ursprünglicher Charakter gut erhalten ist oder die sorgfältig umgebaut wurden. Neben historischen Gebäuden enthält die Liste auch qualitätsvolle Neubauten. Der Schweizer Heimatschutz setzt sich nicht nur für das historischen Erbe ein, sondern fördert auch zeitgenössische Architektur.


Baukultur hautnah erleben
Manchmal verweist bereits der Name auf die unkonventionelle Unterkunft. Das Arbeiterstrandbad Tennwil wurde zum Beispiel im Zuge der sozialistischen Bewegung der 30er-Jahre geschaffen, um auch dieser Schicht Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Seit 2001 besitzt die Anlage eine kleine Gruppenunterkunft mit Seesicht. Oftmals macht auch der Baustil der Häuser die früheren Nutzungen direkt erlebbar: Statt Tuberkulose-Patienten geniessen im Hiking Sheep in Leysin heute junge Feriengäste die Sonne auf den riesigen Balkonen. Die Beispiele zeigen auch, dass alt nicht gleich muffig sein muss: In Aarburg bildet die 160-jährige Villa Jugend und ein kürzlich vollendeter Neubau ein spannungsvolles Nebeneinander von Geschichte und Innovation.


Rückfragen: Schweizer Heimatschutz, Monika Suter, 01 254 57 00



Pressetext und Farbfoto in Druckqualität können unter www.heimatschutz.ch/de/pressroom_d.htm heruntergeladen werden.

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