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Mittwoch, 20. November 2013

Die schönsten Bauten 1960-75

Musée International d'Horlogerie, La Chaux-de-Fonds NE / Pierre Zoelly und Georges-Jacques Haefeli, 1972-74 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Flamatt II, Flamatt FR / Atelier 5, 1961 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Résidence Les Mischabels, Crans Montana VS / Maurice Cailler, Pierre Merminod, 1964 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Piuskirche, Meggen LU / Franz Füeg, 1964-66 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Bergstation Säntisseilbahn, Schwägalp AR / Esther und Rudolf Guyer, 1968-74 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Stadttheater St. Gallen SG / Cramer, Jaray, Paillard, 1964-68 (Foto: Sebastian Heeb, Schweizer Heimatschutz)

Rostlaube, Betonklotz oder Baudenkmal? Der Schweizer Heimatschutz lädt zu einer Entdeckungsreise zu aussergewöhnlichen Bauten aus den Jahren 1960 bis 1975 ein. Das handliche und reich bebilderte Büchlein „Die schönsten Bauten 1960-75“ und eine Website lassen die Baukultur jener Jahre erleben und regen zum Diskutieren und Nachdenken an.

Die Qualitäten der Bauzeugen der jüngeren Geschichte sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Mit seiner neuesten Publikation aus der beliebten Reihe „Die schönsten…“ präsentiert der Schweizer Heimatschutz einen bunten Strauss an Meisterwerken und Unbekanntem aus den 1960er und 70er Jahren.
Die Auswahl reicht von der Berghütte über den Theatertempel bis zur Satellitenbodenstation. Versammelt sind 50 Objekte aus allen Kantonen der Schweiz. Das handliche Büchlein ist kein Architekturführer im engeren Sinn, sondern eine Einladung, die Vielfalt der Baukultur jener Epoche zu erleben.

Bahnbrechendes neu entdecken
Zwischen 1960 und 1975 entstand die Schweiz, wie wir sie heute kennen: Eine Schweiz mit Atomkraftwerken, Autobahnen, Einkaufszentren, Grosssiedlungen und ausgedehnten Einfamilienhausquartieren. Diese Bauten sind Teil unserer Heimat und Zeugen einer wichtigen Epoche, in der das Frauenstimmrecht eingeführt wurde und der Glaube an die Technik das Denken veränderte.
Viele architektonische Konzepte von damals sind heute aktueller denn je: Wie können wir dichter wohnen? Wie bauen wir für die Gemeinschaft? Wie kann alte Bausubstanz neu genutzt werden? Wie bauen wir günstig, rasch und mit viel Wohnwert?

Es ist Zeit zu handeln
Nie wurde in der Schweiz mehr gebaut als zwischen 1960 und 1975. Nur schon aus ökonomischer Sicht ist es wichtig, einen guten Umgang mit diesem  Gebäudebestand zu finden. Dazu gehört auch ein Herausschälen von gestalterischen Qualitäten und bautechnischen Besonderheiten. Nur wer die revolutionären Konzepte und die Sinnlichkeit hinter den Beton- oder Glasfassaden erkennt, kann sie gebührend einordnen und würdigen.
Heute stehen zahlreiche Sanierungen an. Unsere Gesellschaft steht in der Pflicht, neue Methoden im Umgang mit den kurzlebigen Materialien, raumplanerischen Leistungen und Systemerfindungen jener Zeit zu entwickeln.

 

Bestellinfos:
120 reich bebilderte Seiten
Format A6, zweisprachig D/F
Verkaufspreis: CHF 16.–
Heimatschutzmitglieder: CHF 8.–
ISBN: 978-3-9523994-4-6

> Publikation bestellen

 

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz, Françoise Krattinger
Tel. 044 254 57 08 / françoise.krattinger(at)heimatschutz.ch

Noch mehr Baukultur 1960-1975 auf dem Web:
Zusammen mit der Publikation hat der Schweizer Heimatschutz eine Website aufgeschaltet. 100 baukulturelle Überraschungen der 1960er und 70er Jahre warten auf Sie, dazu zahlreiche Hintergrundinformationen.
Schicken Sie uns Ihre Lieblingsobjekte aus den Jahren 1960-75 – egal ob saniert, im Originalzustand oder abgebrochen.

 

 

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