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Montag, 22. April 2013

Der Schweizer Heimatschutz nimmt das Verbandsbeschwerderecht zurückhaltend wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt- Natur- und Heimatschutzverbände ist ein notwendiges Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Grundlagen. Das zeigt auch die Erfolgsquote des Schweizer Heimatschutzes, der 2012 sechzehn Beschwerdefälle abgeschlossen hat.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Meldepflichtig sind die Beschwerden, nicht aber die Einsprachen. 2012 hat der Schweizer Heimatschutz sechzehn Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden sechs Beschwerden gutgeheissen, auf fünf wurde nicht eingetreten oder sie wurden abgelehnt, eine zurückgezogen und vier wurden, zum Beispiel durch Rückzug des Projektgesuchs, gegenstandslos.
Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbandsbeschwerderecht zurückhaltend wahrnimmt. Daneben führten die Baubera-tungen sowie Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen oft zu gütlichen Einigungen und Verbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter 044 254 57 00

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