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Dienstag, 27. November 2012

Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine: Imagewechsel am Gotthard

Die Gotthardpasshöhe mit dem umgebauten Gotthardhospiz (Foto: Ruedi Walti)

Der Gotthard stand für den Schweizer Heimatschutz in seiner über 100-jährigen Vereinsgeschichte immer wieder im Zentrum des Interesses. So zum Beispiel vor genau 40 Jahren, als der Schweizer Heimatschutz zu einer landesweiten Sammelaktion für den Erhalt der Gebäude auf der Passhöhe aufrief. Die neuste Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine stellt einzelne aktuelle Projekte in der Region vor und beschreibt den Imagewechsel, der zurzeit am Gotthard stattfindet.

Vor genau 40 Jahren rief der Heimatschutz als Gründungsmitglied der Stiftung Pro St. Gotthard zu einer landesweiten Sammelaktion auf, um das Hospiz und die Passlandschaft des Gotthards der Spekulation zu entziehen und zu retten. Die Stiftung Pro St. Gotthard hatte und hat das Ziel, den Gotthardpass und das Hospiz «als Zeugnis unserer nationalen Geschichte und der Schweizer Freiheit und Unabhängigkeit zu schützen». Mit den gesammelten Mitteln konnte die Stif-tung sämtliche Gebäude auf dem Pass erwerben und renovieren. Ihre jüngste Tat ist der kürzlich mit viel Fingerspitzengefühl ausgeführte Umbau des Alten Hospiz.

In dessen unmittelbarer Nähe wurde diesen Sommer «Sasso San Gottardo» eröffnet, eine sehenswerte Erlebniswelt in einer Festungsanlage, die Einblick in die wichtigsten Themen der Gotthardregion gibt. Der momentane Imagewandel am Gotthard betrifft auch den Tourismus. Die Gäste machen nicht mehr nur kurzen Halt auf der Durchreise sondern verweilen länger in der Region. Der Tourismusresort in Andermatt setzt den Trend.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine schaut sich der Schweizer Heimatschutz auf dem Gotthard um und wirft einen kritischen Blick auf das Hotel The Chedi – den ersten Baustein von «Andermatt Swiss Alps».

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Peter Egli, Redaktor, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00


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