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Donnerstag, 14. Juni 2012

Baukultur entdecken in Köniz

Die umgenutzten Vidmarhallen zeigen den sorgfältigen Umgang mit dem Bestand. (Foto © G. Bally/Keystone)

Die Schulanlage Steinhölzli aus den 50er-Jahren wurde mit Fingerspitzengefühl saniert. (Foto © G.Bally/Keystone)

Die Siedlung Ried W2 von Atelier 5 (Foto © G.Bally/Keystone)

Die ehemalige Kohlensäurefabrik Bern AG, heute Carba AG (Foto Schweizer Heimatschutz)

Das Schlossareal Köniz (Foto Schweizer Heimatschutz)

Am Samstag, 23. Juni 2012, verleiht der Schweizer Heimatschutz der Gemeinde Köniz den Wakkerpreis. Rechtzeitig zur öffentlichen Preisverleihung ist eine Begleitpublikation erschienen. Sie lädt dazu ein, ein Stück kulturelles Erbe der Berner Agglomerationsgemeinde zu entdecken und rund zwanzig architektonische Höhepunkte der Gegenwart und Vergangenheit kennenzulernen.

Sei es die neue Pausenhalle der Schulanlage Steinhölzli, die Siedlung Ried W2 oder die Solarhäuser am Abhang des Scherligrabens – die Architektur in Köniz überzeugt und lohnt eine genauere Betrachtung. Bewusst sind im soeben erschienenen Faltblatt „Baukultur entdecken“ auch weniger bekannte Örtlichkeiten und Objekte dokumentiert. Jedoch sind diese nicht minder interessant und spannend als die bekannteren Orte. Neben Neubauten sind auch verschiedene wertvolle Denkmäler aus der industriellen Vergangenheit wie die ehemalige Kohlensäurefabrik Bern AG, heute Carba AG, das Lagerhaus Samen Vatter von Hans Brechbühler oder der Antennenturm Ulmizberg aufgeführt. Sie alle sind prägende Elemente der regionalen Identität – so auch symbolträchtige Orte wie das Schlossareal, der Weiler Herzwil oder der herrschaftliche Landsitz Obere Riedburg.

Die Publikation „Baukultur entdecken“ mit den Texten von Robert Walker, Autor und Denkmalpfleger, ist in Deutsch und in Französisch erhältlich. Das handliche Faltblatt liegt bei der Gemeinde auf oder kann hier bestellt werden.

Mit Simonetta Sommaruga und Stefanie Heinzmann feiern
Eine ideale Gelegenheit für den Besuch der Gemeinde Köniz bietet die offizielle Verleihung des Wakkerpreises. Gefeiert wird der Wakkerpreis am 23. Juni im Schloss Köniz ab 13 Uhr. Nach den öffentlichen Führungen durch die Gemeinde und dem Apéro – offeriert von der Gemeinde Köniz – wird Philippe Biéler, Präsident des Schweizer Heimatschutzes, die Leistungen der Gemeinde würdigen und dem Stadtpräsidenten Luc Mentha einen Check im Wert von CHF 20'000 überreichen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga wird die Festansprache halten.

Köniz nimmt die Verleihung des Wakkerpreises zum Anlass für ein Stadtfest, das den ganzen Nachmittag und bis spät in die Nacht hinein andauern wird. Neben reichlich Speis und Trank werden verschiedene musikalische Einlagen und Konzerte Feststimmung verbreiten. Für den musikalischen Höhepunkt sorgt die Pop- und Soulsängerin Stefanie Heinzmann. Das vollständige Programm ist aufgeführt unter www.koeniz.ch/wakker12

Rückfragen:
Schweizer Heimatschutz, Monique Keller, Tel. 044 254 57 00

 

> Mehr zum Wakkerpreis 2012

 

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