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Dienstag, 8. Mai 2012

Schweizer Heimatschutz nimmt Verbandsbeschwerderecht erfolgreich und zurückhaltend wahr

Das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt- Natur- und Heimatschutzverbände ist ein notwendiges Instrument um die gesetzlichen Grundlagen durchzusetzen. Das zeigt auch die hohe Erfolgsquote des Schweizer Heimatschutzes der 2011 dreizehn Beschwerdefälle abgeschlossen hat. Davon wurden neun gutgeheissen. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 70 Prozent.

Die Verbände sind verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Meldepflichtig sind die Beschwerden, nicht aber Einsprachen. 2011 hat der Schweizer Heimatschutz dreizehn Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden neun Beschwerden gutgeheissen, zwei abgelehnt und zwei wurden wegen Rückzugs gegenstandslos. Ein gutgeheissener Entscheid betraf ein Projekt für erneuerbare Energie auf dem Gotthard-Hospiz.

Damit bestätigt sich, dass der Schweizer Heimatschutz das Verbandsbeschwerderecht zurückhaltend und erfolgreich wahrnimmt. Oft führten zudem die Bauberatung und die Verhandlungen des Schweizer Heimatschutzes und seiner Sektionen zu gütlichen Einigungen und Projektverbesserungen, ohne dass die Gerichte bemüht werden mussten.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter Schweizer Heimatschutz, 044 254 57 00

 

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