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Dienstag, 27. März 2012

Ferien im Baudenkmal, die Stiftung des Schweizer Heimatschutzes, wächst weiter

Fischerhäuser Romanshorn TG vor der Renovation

Fischerhäuser Romanshorn TG nach der Renovation

Restaurierte Fassade des Türalihus Valendas GR

Aussenansicht Unteres Turrahus, Safiental GR

Haus auf der Kreuzgasse Boltigen BE vor der Renovation

Haus auf der Kreuzgasse Boltigen BE nach der Renovation

Auch im sechsten Jahr ihres Bestehens hat sich die Stiftung Ferien im Baudenkmal des Schweizer Heimatschutzes erfreulich entwickelt. Ferien im Baudenkmal hat das Jahr 2011 mit sehr guten Übernachtungszahlen beendet. Die Auslastung ist wiederum gut: 53% im Durchschnitt, in zwei Häusern konnte sogar eine Auslastung von 100% verzeichnet werden. Insgesamt konnten 1154 Gäste empfangen werden, die 8641 Logiernächte generierten. Die Anzahl Ferienwohnungen ist auf 17 in sechs verschiedenen Kantonen gestiegen.

Im Jahr 2011 konnte das Angebot erneut erweitert werden. Mit den Fischerhäusern in Romanshorn TG konnte ein Baudenkmal aus dem 17. Jh. ins Sortiment genommen werden. Das Haus auf der Kreuzgasse in Boltigen BE, das dritte eigene Haus der Stiftung, ist ein regionaltypisches Bauernhaus aus dem 16. Jh. und erhöht das Angebot im Kanton Bern auf neu zwei Baudenkmäler. Im Safiental im Unteren Turrahus können unsere Gäste neu in einem Podestatenhaus inmitten der imposanten Bündner Bergwelt ihre Ferien geniessen.

Die erste Renovationsetappe des Türalihus in Valendas GR konnte im Spätherbst 2011 abgeschlossen werden. Unter dem abblätternden Verputz kamen überraschend viele und gut erhaltene Reste von Fassaden-verzierungen zum Vorschein. Einzelne Malereien und Sgrafitti wurden fach-gerecht restauriert, sodass die Geschichte des Hauses auch an der Fassade erkennbar bleibt. Die Finanzierung der weiteren Etappen ist nicht gesichert und bleibt unsere grosse Herausforderung. Die Stiftung Ferien im Baudenkmal ist deshalb auf weitere Spenden angewiesen.

Bauzeugen werden häufig abgebrochen, weil sie den heutigen Nutzungs-anforderungen nicht mehr gerecht werden. Für deren Erhaltung ist die Ent-wicklung von zeitgemässen Verwendungsmodellen deshalb entscheidend. Gefragt sind innovative Konzepte, wie moderne Nutzungen in alten Gebäuden verwirklicht werden können. Dies hat sich die Stiftung Ferien im Baudenkmal zur Aufgabe gemacht. Die steigende Nachfrage bestätigt die gesellschaftliche Akzeptanz unserer Zielsetzung.

Rückfragen:
Stiftung Ferien im Baudenkmal, Kerstin Camenisch, Geschäftsführerin

> Jahresbericht 2011 (PDF)

> Mehr zu Ferien im Baudenkmal

 

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