Drucken

Details

Donnerstag, 1. März 2012

Ein grosser Schritt in Richtung einer nachhaltigen Nutzung des Bodens

Der heutige Entscheid des Nationalrates zugunsten einer Mehrwertabgabe bei Einzonungen gibt den Gemeinden und Kantonen die Mittel in die Hand, überdimensionierte Bauzonen auf das gesetzlich vorgeschriebene Mass zu verkleinern. Der beschlossene Ausgleich der Mehrwerte ist auch ein Akt der Gerechtigkeit, weil ein Teil des Gewinns, den das Gemeinwesen einem Grundbesitzer mit einer Einzonung seines Bodens schenkt, wieder an dieses zurückfliesst.

Mit dem Beschluss, die Verkleinerung überdimensionierter Bauzonen bei den Kantonen explizit einzufordern, wird es künftig gelingen, die Bauzonen auf das gesetzlich vorgeschriebene Mass zu verkleinern, wo sie den Bedarf der nächsten 15 Jahre überschreiten. Damit wird es auch möglich sein, die Gesamtfläche der Bauzonen in den nächsten 20 Jahren nicht über das heutige Niveau ansteigen zu lassen. Die Kernforderung der Landschaftsinitiative wäre damit erfüllt.

Weitere Auskünfte:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter, 044 254 57 00

www.landschaftsinitiative.ch

 

Mitglieder des Vereins «Ja zur Landschaftsinitiative»:
Pro Natura (Federführung), Aktionskomitee Galmiz - Ja zur Raumplanung, Aqua Viva, Ärztinnen und Ärzte für den Umweltschutz, Bio Suisse, Greenpeace Schweiz, Greina-Stiftung, Grüne Schweiz, Hausverein Schweiz, Helvetia Nostra, Rheinaubund, Schweizer Heimatschutz, Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Schweizerische Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern VKMB, Sozialdemokratische Partei der Schweiz SPS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL, VCS Verkehrs-Club der Schweiz, WWF Schweiz

 

Medienmitteilungen erhalten

Sie sind Journalist/-in oder Redaktor/-in und möchten regelmässig unsere Medienmitteilungen erhalten.

 

> Mehr dazu