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Mittwoch, 1. Februar 2012

Ja zur Begrenzung von Zweitwohnungen

Eine aktuelle Problematik: Heute sind über 420'000 Zweitwohnungen ausgewiesen und jährlich kommen weitere 8'000 dazu. (Foto SHS)

Die Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen» von Helvetia Nostra greift mit der klaren Forderung nach Begrenzung des Zweitwohnungsbaus eine aktuelle Problematik auf. Der Schweizer Heimatschutz unterstützt die Zielvorgabe des Volksbegehrens zur Eindämmung des Bodenverbrauchs und zum Wohl der Landschaft.

Am 11. März 2012 entscheiden die Stimmberechtigten über die Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen». Das Volksbegehren von Helvetia Nostra will die Zahl der Zweitwohnungen auf einen Maximalanteil von 20 Prozent pro Gemeinde festlegen.

Zweitwohnungen sind in Tourismusregionen ein wichtiger Beherbergungszweig. Der übermässige Anteil an Zweitwohnungen bringt aber gravierende Probleme mit sich, die der Attraktivität einer Region abträglich sind: Überhöhte Immobilienpreise verdrängen die Einheimischen, die Landschaft wird verbaut, Infrastrukturen müssen für eine Höchstbelegung ausgebaut werden, Orte werden ausserhalb der Saison zu Geisterdörfern.

Heute sind über 420'000 Zweitwohnungen ausgewiesen und jährlich kommen weitere 8'000 dazu. Die Franz-Weber-Initiative greift daher eine sehr aktuelle Problematik auf, die sich mit der derzeitigen Finanzkrise an den Börsenmärkten noch verschärft. Der Schweizer Heimatschutz unterstützt deshalb die Volksinitiative zur Begrenzung von Zweitwohnungen mit der Ja-Parole. Dies zum Wohl der Landschaft, zur Bewahrung der Wohnlichkeit unserer Ortschaften, zur Stabilisierung der Immobilienpreise und zur Eindämmung des Bodenverbrauchs.

Weitere Informationen:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter, Tel. 044 254 57 00

 

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