Drucken

Details

Montag, 16. Mai 2011

Schweizer Heimatschutz nimmt Verbandsbeschwerderecht zurückhaltend wahr

Der Schweizer Heimatschutz und seine Sektion Graubünden mussten zur Kenntnis nehmen, dass das Bundesgericht die Überbauung des Gipfels des Aroser Weisshorns grundsätzlich gestattet. Als Teilerfolg konnte die Redimensionierung des ursprünglichen Projekts, der Rückbau des bestehenden Bergrestaurants und die Umsetzung der Renaturierungsprojekte erreicht werden. (Foto: www.meingipfel.ch)

Die Umwelt- Natur- und Heimatschutzverbände sind gesetzlich verpflichtet, das Bundesamt für Umwelt und die Öffentlichkeit über ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts zu informieren. Der Schweizer Heimatschutz hat 2010 elf Beschwerdefälle abgeschlossen.

Die Verbände sind ab 2009 neu verpflichtet, ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts nebst dem Bundesamt für Umwelt auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Meldepflichtig sind lediglich die Beschwerden, nicht aber Einsprachen. 2010 hat der Schweizer Heimatschutz elf Beschwerdefälle abschlossen. Davon wurden zwei Beschwerden gutgeheissen, eine Teilweise, drei abgelehnt, bei zwei Projekten konnte eine Einigung gefunden werden und drei wurden wegen Rückzug gegenstandslos.

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:
Adrian Schmid, Geschäftsleiter 076 342 39 51

 

Medienmitteilungen erhalten

Sie sind Journalist/-in oder Redaktor/-in und möchten regelmässig unsere Medienmitteilungen erhalten.

 

> Mehr dazu