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Montag, 8. November 2010

Kulturbotschaft: Kritik an Kürzungen bei Heimatschutz und Denkmalpflege

Projekte im Bereich der Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit sollen Eingang in die Kulturbotschaft finden: Schulklasse in der Villa Patumbah. (Bild Mathias Arnold)

Der Schweizer Heimatschutz hat sich in seiner Vernehmlassungsantwort zur Kulturbotschaft des Bundes auf den Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege konzentriert. Er kritisiert deutlich den geplanten Abbau der finanziellen Mittel von bisher jährlich 30 Millionen Franken auf 20 Millionen Franken.

Mitte Dezember 2009 hat das eidgenössische Parlament das Bundesgesetz über die Kulturförderung verabschiedet. Gemäss dem Kulturförderungsgesetz erfolgt die Finanzierung des Bundes zukünftig über eine jeweils vierjährige Kultur­botschaft. Ende August 2010 hat Bundesrat Didier Burkhalter die Kulturbotschaft für die Jahre 2012–2015 in die Vernehmlassung gegeben.

Der Schweizer Heimatschutz hat sich in seiner Vernehmlassungsantwort (PDF-Dokument weiter unten) auf den Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege konzentriert. Er kritisiert deutlich den geplanten Abbau der finanziellen Mittel von bisher jährlich 30 Millionen Franken um einen Drittel auf 20 Millionen Franken für Heimatschutz und Denkmalpflege. Grundsätzlich sind zudem der Stellenwert des Inventars schützenswerter Orts­bilder der Schweiz (ISOS), die Weiterbildung und die Öffentlichkeitsarbeit zu stär­ken. Neue Projekte und Trägerschaften, namentlich im Bereich der Sensibilisie­rungs- und Öffentlichkeitsarbeit, sollen auch Eingang in die Finanzierung finden.

Die Absicht, erstmals ein mehrjähriges Programm für die Ziele und Massnahmen des Bundes im Bereich Kultur aufzustellen, begrüsst der Schweizer Heimatschutz. Die Kulturbotschaft ist eine Grundlage für eine planbare und verlässliche Beitrags- und Förderpolitik im Bereich Heimatschutz und Denkmalpflege.

Für weitere Auskünfte und Fragen: Adrian Schmid, Geschäftsleiter, Schweizer Heimatschutz, Tel. 044 254 57 00

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