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Mittwoch, 18. August 2010

UREK-S: Erstmals griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung

Die UREK-S (Umweltkommission des Ständerats) will überdimensionierte Bauzonen reduzieren und die Mittel dafür über die Mehrwertabschöpfung generieren. (Bild SHS)

Die Trägerorganisationen der Landschaftsinitiative bedauern, dass die Umweltkommission des Ständerats(UREK-S) wie der Bundesrat die Landschaftsinitiative ablehnt. Erfreut sind sie darüber, dass die Kommission überdimensionierte Bauzonen reduzieren und die Mittel dafür über die Mehrwertabschöpfung generieren will.

Die UREK-S hat erkannt, dass es griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung braucht. Sie hat den bundesrätlichen Vorschlag zur Revision des Raumplanungsgesetzes, den indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative, um zwei zentrale Elemente ergänzt: Überdimensionierte Bauzonen sollen reduziert und die Mittel dafür mit verbindlicheren Vorschriften zur Mehrwertabschöpfung bei Neueinzonungen generiert werden. Damit wird eine Beschränkung der ausufernden Siedlungsfläche praktikabel, die bisher wenig mehr als eine Absichtserklärung war. Dazu Otto Sieber, Präsident des Trägervereins «Ja zur Landschaftsinitiative» und Pro Natura Zentralsekretär: «Die Reduktion überdimensionierter Bauzonen und eine verbindliche Mehrwertabschöpfung gehören zusammen wie Huhn und Ei. Das eine ohne das andere ist ein Lippenbekenntnis. Die UREK-S hat das erkannt. Hoffen wir, dass ihr der Ständerat folgt.»

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Schweizer Heimatschutz:Adrian Schmid, Geschäftsleiter 076 342 39 51

www.landschaftsinitiative.ch

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