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Das Homburgertal: Die Eisenbahn prägt eine Landschaft

Wer würde heute vermuten, dass die Läufelfingerli-Linie durchs Homburgertal, die S9, einst das Rückgrat des schweizerischen Eisenbahnnetzes und eine Pionierleistung des europäischen Bahnbaus darstellte?

Die heutige Nebenlinie von Sissach nach Olten wurde 1858 als internationale Verbindung zwischen den französischen und badischen Bahnen diesseits und den schweizerischen Bahnlinien jenseits des Juras gebaut. Obwohl die Homburger Dörfer am östlichen Berghang weiträumig umfahren wurden, brachte die Eisenbahn viel Veränderung ins Tal: Einerseits brachen das bisherige Fuhrwesen und die damit verbundene Gastwirtschaft am Unteren Hauenstein zusammen, anderseits brachte die Bahn die Industrialisierung ins nahe Sissach und schuf damit neue Verdienstmöglichkeiten. Mit der Zunahme von Import und Export veränderten sich die Landwirtschaft, die Siedlungen und der Charakter der Kulturlandschaft.

Der reich bebilderte Spazierbegleiter durchs Homburgertal lässt den Leser einerseits virtuell durch mehr als vier Jahrhunderte streifen, in denen sich das Tal und seine Bewohner verändert haben und die Kulturlandschaft das heutige Aussehen erworben hat. Mit einem  beschriebenen Spaziergang weist er anderseits auf die Spuren der Entwicklung hin, die heute noch zu sehen oder wenigstens für den informierten Betrachter ablesbar sind. Die Stimmen von Zeitzeugen machen Spaziergänge oder Wanderungen entlang der Eisenbahnlinie zu einem mehrdimensionalen Erlebnis. Eine Einlegekarte hilft bei der Orientierung.


Das Homburgertal: Die Eisenbahn prägt eine Landschaft
Ein Spazierbegleiter, herausgegeben vom Heimatschutz Baselland
Verkaufspreis: CHF 38.-
(Heimatschutzmitglieder: CHF 28.-)
Bestellnummer: EXT019D


CHF 38.00 (CHF 28.00)
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