Drucken

Veranstaltungen

Grundsätzliches:
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und die Rechnung mit Einzahlungsschein.
Ihre Anmeldung wird mit der Begleichung des Teilnehmerbeitrages auf unser Konto beidseitig verbindlich.  Wir behalten uns vor, Veranstaltungen bei nicht genügend Anmeldungen nicht durchzuführen und gegebenenfalls mindestens zwei Tage vor deren Durchführung abzusagen.
Bei Abmeldungen bis 8 Tage vor der Veranstaltung werden diejenigen Kostenbeiträge zurückerstattet, welche die Umtriebsentschädigung von CHF 40.00 übersteigen. Bei Abmeldungen, die in den 7 Tagen vor der Veranstaltung bei der Geschäftsstelle eintreffen, kann keine Rückvergütung gewährt werden.
Wenn wir für Veranstaltungen eine Warteliste führen, kontaktieren wir Sie, sobald ein Platz frei wird.

Bitte beachten Sie, dass innerhalb von Gebäuden und insbesondere auch in privaten Räumen nicht fotografiert werden darf. Auch darf auf privatem Grund nicht fotografiert werden. 


1 Das Maggi-Areal im Wandel

Umnutzung und Verdichtung des Kemptthaler Industrieensembles

Wo früher Würze und Düfte hergestellt wurden, entsteht Raum für Visionen von morgen. Das ehemalige Maggi-Areal in Kemptthal gehört historisch wie architekturgeschichtlich zu den eindrücklichsten Industrie­Ensembles der Schweiz. Dank den Erfindungen von Julius Maggi entstand im engen Tal ab 1890 ein Zentrum der Lebensmittelindustrie mit zahlreichen Backsteingebäuden, die dem Areal ihren Stempel aufdrücken. Die industrielle Tätigkeit gehört der Vergangenheit an, nicht aber das Erscheinungsbild einer verdichteten Industriestadt. Diese soll künftig unter der Marke «The Valley» als innovativer und kreativer Arbeitsort dienen. Was bedeutet dies für die Gebäulichkeiten? Wie kann hier alte und neue Architektur verknüpft werden? Und wie bleibt die besondere historische Identität erhalten?

Datum:          Samstag, 28. März 2020, 9.30 bis ca. 12.00 Uhr
Treffpunkt:   Bahnhof Kemptthal, Eingang zum alten Fabrikareal
Führung:       Mikula Gehrig, Mettler2Invest AG; Emmanuelle Urban, Kant. Denkmalpflege;
                       Peter Niederhäuser, Historiker
Kosten:         CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder) maximal 2 x 20

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht.  Telefon 044 340 0303


2 Der Irchelpark: Ikone der Naturgartenbewegung

Wildwuchs und Architektur in urbaner Umgebung

In den 1980er-Jahren sorgte der Zürcher Irchelpark – gestalterischer Ausdruck der Naturgartenbewegung und des erwachenden ökologischen Bewusstseins – für hitzige Diskussionen. Die Landschaftsarchitekten Eduard Neuenschwander und Atelier Stern & Partner gaben der Natur bewusst möglichst freie Entfaltungsmöglichkeiten – ein Novum in einer Zeit, als Parks meist aus Blumenrabatten, englischem Rasen und exotischen Zierbäumen bestanden. Bei unserem Spaziergang durch den Park erzählt Gerwin Engel aus der Entstehungszeit und der Debatte um das Verständnis von stadtnaher Parklandschaft. Dass Wildwuchs auch gepflegt werden muss, ist ebenso Thema des Nachmittags. Lucia Gratz bringt Ihnen die Bauten des im Park eingebetteten Universitätscampus näher und berichtet über die geplante Erweiterung.

Datum:          neu: Samstag, 16. Mai 2020, 11 bis ca. 13.00 Uhr
Treffpunkt:    11.00 Uhr, oben an der grossen Landschaftstreppe, Irchelpark
Führung:        Gerwin Engel, ehem. Partner Atelier Stern & Partner; Lucia Gratz, Architektin
Kosten:          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder) maximal 25 Personen

 

> Anmelden (9. Mai 2020 ist wegen des SOLA-Laufs nicht möglich. Ersatzdatum ist der 16. Mai 2020)


3 Guyer-Zeller-Areal, Neuthal

Industrie und Eisenbahn im Zürcher Oberland des 19. Jahrhunderts

Der Bahnhof Neuthal (1949) erschliesst das ehemalige Guyer-Zeller Industrieensemble seit 1901. Das weitläufige Areal, eingebettet im hügligen Zürcher Oberland, mit Park und Fabrikantenvilla ist typisch für die mechanische Textilverarbeitung im 19. Jahrhundert. Wasserkraftnutzung und Transport per Eisenbahn stehen für die damalige Industriekultur. Die Führungen „Wasserkraft und Arbeit“ und „Weberei“ zeigen dies mit laufenden Turbinen und Webstühlen. Zum Industriegebiet gehören auch die Fabrikantenvilla von 1834/1841 mit repräsentativem Landschaftsgarten und Grottenberg.
Die Exkursion schliesst mit einem Apéro in der Mahring-Bahnhofshalle in Bauma. Die Halle von 1844 stammt aus Basel, stand später in Olten (1902 - 2012) und seit 2015 in Bauma.

Datum:  
       Samstag, 13. Juni 2020, 13.30 bis ca. 17.00 Uhr
Treffpunkt:   Bahnhof Neuthal
Führung:       Markus Wildi, Inhaber Wildi Bistro Schuppe, Neuthal
                       Hugo Wenger, Ehrenpräsident DVZO
Kosten:         CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro / maximal 2 x 20                                                   Personen

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Telefon 044 340 03 03


4 Göhner-Siedlung Sonnhalde, Regensdorf

Von der umstrittenen Vorzeigesiedlung zum Inventarobjekt

Während der Hochkonjunktur in den 1960er und 70er-Jahren schuf die Ernst Göhner AG rund 9000 vorfabrizierte Wohnungen in den Agglomerationen Zürich und Genf. Anders als in vielen Ländern sprachen die Plattenbausiedlungen ausdrücklich eine junge Mittelschicht an und boten Familien grosszügigen Wohnraum im Grünen. Wir laden Sie auf eine Erkundungstour in die Göhner-Siedlung Sonnhalde mit ihrer wechselhaften Geschichte ein. Architekturhistoriker Fabian Furter erzählt von der Entstehung der einstigen Vorzeigesiedlung, von der Wohnkultur der Boomjahre und dem gesellschaftlichen Wertewandel, durch den das Quartier in die Kritik geriet. Wir besichtigen eine Wohnung und besuchen das Quartierzentrum. Lucia Gratz berichtet von den aktuellen baulichen Veränderungen an der inventarisierten Wohnanlage.

Datum:           Samstag, 4. Juli 2020, 14.00 bis ca. 16.00 Uhr
Treffpunkt:    Quartierzentrum / Bushaltestelle Adlikon b.R. Sonnhalde
Führung:        Fabian Furter, Architekturhistoriker; Lucia Gratz, Arbeitsgruppe System und                                Serie ICOMOS suisse
Kosten:          CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder) / maximal 20 Personen

 

Die Führung ist augebucht. Telefon 044 340 03 03


5 Vom Kuren und Sonnen am Zürichberg

Erholungshaus Fluntern, Luft- und Sonnenbad und weitere Stationen

Als Korsett und steifer Kragen noch zum Comme il faut gehörten, keimte die Vision einer neuen und freien Gesellschaft: Die Reformbewegung und ihr Credo von Licht, Luft und Sonne schuf um 1900 am Zürichberg richtungsweisende Bauten. Sie stehen für das damalige Gegenprogramm zur  Verdichtung der Grossstadt. Man erhoffte sich die heilende Wirkung vom Alpenblick, der Höhenluft über der Stadt und von gesunder Ernährung. Der Zürichberg wurde zum Kurberg höchst unterschiedlicher Konzepte, die aber Schule machten, mit Folgen bis heute. Das weltweite Label „Birchermüesli“ wurde ebenso am Zürichberg erfunden, wie das Sonnenbaden oder die Reha-Klinik für wenig bemittelte Rekonvaleszente. Start ist im Erholungshaus Fluntern und heutigen Wohnheim Zürichberg mit Peter Appenzeller als Nachkomme der Gründerfamilie.

Datum:          Samstag, 29. August 2020, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt:    Wohnheim Zürichberg, Zürichbergstrasse 110
Führung:        Lydia Trüb, Historikerin
Kosten:          CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder) / maximal 20 Personen

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Die Warteliste für eine zweite Veranstaltung ist bereits voll. Telefon 044 340 0303


6 Kloster Fahr bei Unterengstringen

Bauten, Klosterleben und Paramente

Die 1,5 Hektare grosse Klosteranlage Fahr ist eine Aargauer Exklave im Kanton Zürich. Seit seiner Gründung 1130 bildet das Kloster mit der Abtei Einsiedeln das weltweit einzige noch existierende Doppelkloster. 
Eine erste Führung bringt uns die Bauten des Klosters näher. Seine aus unterschiedlichen Epochen stammenden Bauten widerspiegeln seine lange und wechselvolle Geschichte. Eine etappenweise Gesamtrestaurierung der Klosteranlage fand zwischen 2011 und 2017 statt. In einem zweiten Teil begegnen wir dem heutigen Klosterleben. Im Kloster Fahr leben 20 Schwestern nach den Regeln des heiligen Benedikt. Die Paramente (sakrale Textilien) des Klosters sind nicht museales, sondern lebendiges Kulturgut. Wir erhalten einen exklusiven Einblick. Die Exkursion schliesst mit einem Apéro im Wirtshaus „Zu den zwei Raben“.

Datum:          Samstag, 19. September 2020, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr
Treffpunkt:    Klosterkirche
Führung:        Isabel Haupt, Kant. Denkmalpflege Aargau
                        und eine Führungsperson vom Kloster Fahr
Kosten:          CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro / maximal 2 x 20                                           Personen

 

Die Führung ist ausgebucht. Telefon 044 340 03 03


7 Knonau und seine Schätze

Viele Bijous trotz Schatten der Vergangenheit

Auf einem Rundgang durchs Ober- und Unterdorf offenbaren sich die Schätze des Ortes: Das Schloss Knonau mit Orangerie (Besichtigung), der ehemalige Landvogtsitz von 1525 und das ehemalige Untervogtshaus der Meyers von Knonau, das 1420 erwähnt wird und kürzlich abgebrannt ist; die reformierte Kirche von 1519 (Besichtigung); die historischen Bauten der Unterdorfstrasse am Haselbach; das ehemalige Gerichtshaus beim Schloss Knonau; das Blaufärberhaus „Zur Farb“; das historisch bedeutsame Restaurant Adler von 1575 und das reformierte Pfarrhaus, ein prächtiger Riegelbau (Besichtigung und Apéro). In einer Präsentation erfahren wir auch mehr über die massiven Eingriffe ins Dorfbild, die auch zu Gunsten des Individualverkehrs um 1970 erfolgten.

Datum:           Samstag, 3. Oktober 2020, 13.30 bis 17.00 h
Treffpunkt:    Pfarrhaus Knonau, Oberdorfstrasse 2
Führung:        Bruno Grob, Lokalhistoriker und Alt-Gemeindepräsident
                        Thomas Maurer, Pfarrer
                        Jörg Wolfgang von Sachsen, Schlossherr
Kosten:          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro / maximal 30 Personen

 

Die Führung ist ausgebucht. Telefon 044 340 03 03


Veranstaltungen 2019

 

 







Kontakt

Zürcher Heimatschutz ZVH
Neptunstrasse 20
8032 Zürich
T 044 340 03 03
E-Mail info(at)heimatschutz-zh.ch