Bautenprämierungen des Heimatschutzes

Bautenprämierungen 2011
In den letzten gut 40 Jahren hat der Heimatschutz Basel über 100 Bauten prämiert. Auch dieses Jahr wurden an der Jahresversammlung am 10. November 2011 im ZOO-Restaurant in Basel ein Umbau, eine Renovation sowie ein Neubau ausgezeichnet.

Bautenprämierungen von 1969–2010


Renovation und Umbau Ackermannshof
St.Johanns-Vorstadt 19-21

Renovation und Umbau Ackermannshof

Eigentümer: Ackermannshof AG (Präsidium: Alicia Soiron und Christoph Langscheid)
Architekten: LOST Architekten BSA, Dietrich Lohmann und Christoph Standke

Der umfassend renovierte und mit neuem Leben erfüllte Ackermannshof konnte im August dieses Jahres nach einer langen Zeit verschiedenster Zwischennutzungen aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und in ein multikulturelles "Zentrum für den Menschen im Zentrum" überführt werden. Dies war nur möglich dank der gemeinnützig engagierten und speziell für dieses Projekt etablierten Trägerschaft Ackermannshof AG, die zusammen mit einem sensibel agierenden Architektenteam dieses hochgesteckte Ziel verfolgte und in die Tat umsetzte.

Der geschichtsträchtige Gebäudekomplex, zusammengewachsen aus unzähligen Bauphasen vom 13. Jahrhundert bis heute, ist ein Glücksfall für die Basler Kulturgeschichte. Er vermittelt in allen Teilen in beinahe idealer Form eine lange Tradition des Nebeneinander- Lebens und -Wirkens. Das Gebäude stellt allein mit seinen alten Mauern, Dachstühlen und prachtvollen Malereien, Stuckdecken und grossartigen Treppenanlagen, der Druckereihalle im Hof und dem Atelier dazwischen ein kulturelles Ereignis an sich dar. Dank einer subtilen und sorgfältig angepassten Umsetzung gelang es den Architekten, das altehrwürdige Kulturdenkmal mit neuer Kultur zu beleben.

Die Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten und der Denkmalpflege war geprägt von gegenseitigem Verständnis und Interesse. Im Rahmen der Renovationsarbeiten konnten auch baugeschichtliche Untersuchungen durchgeführt werden. Deren Ergebnisse halfen, die Geschichte von der frühesten Parzellenbebauung über den Wandel zu einem Häuserkonglomerat bis zur Einrichtung des modernen Druckereibetriebs zu erhellen. Im Gesamtspektrum dieser reichen Baugeschichte ist ganz besonders die Zeit des späten 16. Jahrhunderts, als vermögende Kaufleute im Ackermannshof residierten und das Innere mit opulenten Malereien ausstatten liessen, hervorzuheben.

Die Umsetzung des Projekts Ackermannshof brachte eine wohltuende Bereinigung der ganzen Anlage. So wurden hässliche Hofbebauungen abgebrochen und ein neuer Hof zwischen dem Hauptbau und dem hinteren Flügelbau, dem ein neues Treppenhaus vorgelagert wurde, geschaffen. Die alte Druckereihalle wurde renoviert und dient fortan als Übungshalle für das Kammerorchester Basel. Auch der Oblichtsaal, der zwischen dem Vorderhaus und der Druckereihalle vermittelt und zwischenzeitlich als Atelier von Dieter Roth genutzt wurde, konnte erhalten werden. Hier hat sich die EPFL als Aussenstelle für Städtebau "Laba" (Laboratoire Bâle) einquartiert.

Renovation und Umbau Ackermannshof   Renovation und Umbau Ackermannshof

Im Hauptgebäude an der Strasse fanden verschiedene neue Nutzungen Platz. Im Erdgeschoss wirtet das Ehepaar Astrid und Dominic Lambelet auf hohem Niveau. Unmittelbar darüber im 1. Obergeschoss befindet sich das Philosophicum, eine Kultur- und Bildungseinrichtung, die Seminare und kulturelle Veranstaltungen im grossartigen Ambiente der renovierten Beletage durchführt. Ferner fand auch der Futurum Verlag nach der Übersiedlung von Dornach nach Basel im Ackermannshof eine neue Heimat.

Der Ackermannshof war von Anfang an immer ein Ort lebendigen Schaffens: Vom einfachen Fischer Heinrich Ackermann bis zum Buchdrucker Johannes Petri über den Seidenbandfabrikanten Hans Balthasar Burckhardt bis zur Volksdruckerei. Der neue Ackermannshof präsentiert sich vor diesem Hintergrund als passend im Ausdruck und in der gelebten Kontinuität.

Bernard Jaggi

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Renovation "Zum Roggenburg"
St. Alban-Vorstadt 34

Eigentümer: Claudine Freiburghaus und Dieter Freiburghaus-Arquint
Architekt: Daniel Burckhardt, Dipl. Arch. ETH/SIA

Renovation "Zum Roggenburg   Renovation "Zum Roggenburg

Das Haus "Zum Roggenburg" befindet sich im vorderen Teil der St. Alban-Vorstadt, zwischen dem "Wildensteinerhof" und dem Durchgang beim "Goldenen Löwen". Das dreiachsige dreigeschossige Wohnhaus hat eher bescheidene Dimensionen, fällt aber im Strassenbild durch eine besonders reizvolle Fassade auf. Sie ist im Stil des romantischen Klassizismus gehalten und mit einem auffallend schön verzierten Rundbogen-Portal versehen. Dahinter befindet sich ein im Kern viel älteres Wohnhaus, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückgehen.

Erstmals erwähnt wird das Haus im Jahr 1474 bei einer Erbregelung der aus Roggenburg im Laufental stammenden Eigentümerin Walburg Roggenburg. Zum Haus mit Hof gehörte damals ein grosser Garten, der bis zum Stadtgraben reichte. Jahrhundertelang wurde das Haus von Gewerbetreibenden (Bäcker, Müller, Apotheker, Spezierer Metzger, Strumpffabrikanten) bewohnt, bis es im Jahr 1775 in den Besitz des Bandfabrikanten Jacob Christoph Frey gelangte. Dieser erbaute auf der Nachbarparzelle den prächtigen "Wildensteinerhof" und bezog das Hinterland von Nr. 34 in seine Gartengestaltung ein.

Das Haus "Zum Roggenburg" selbst wurde im Jahr 1835 umgebaut und vermutlich damals oder auch etwas später mit der reizvollen neuen Fassade versehen. Sie ist mit allen Verzierungen, Gesimsen, Fenstern samt Vorfenstern bis heute perfekt erhalten geblieben.
Hinter dem Rundbogenportal liegt ein durchgehender Korridor zum Hof, ganz wie bei den grossbürgerlichen Häusern der Architekten C. Riggenbach und J. J. Stehlin am Anfang der St. Alban-Vorstadt, nur ist hier alles eine Dimension kleiner. Von diesem Korridor gehen zur Strasse hin Gewerbe- und Arbeitsräume ab. Gegen die Rückseite liegt rechterhand das Treppenhaus. Es ist über halbrundem Grundriss angelegt und mit seinem gusseisernem Staketengeländer noch perfekt erhalten. In den beiden Obergeschossen liegen jeweils ein grosser und ein kleinerer Wohnraum zur Strasse hin. Nebenräume, wie Küche und Badezimmer, befinden sich in zwei schmalen Flügelbauten an der Rückseite des Hauses.

Nach und nach wurden in der letzten Zeit zuerst die Fassade und dann das Innere des Gebäudes überholt. Dabei musste die ganze Kanalisation von Grund auf saniert werden und die elektrischen Leitungen wurden endlich unter Putz gelegt. Im 2. Stock hat man in der grösseren Wohnstube eine später eingezogene Decke entfernt und die schadhafte darunterliegende Decke nach den originalen Formen rekonstruiert. Hier gab es gegen die Hofseite leichte bauliche Veränderungen. In den östlichen Flügelbau wurden eine Küche und ein Badezimmer eingerichtet. Was von den originalen Ausstattungsteilen noch erhalten war, wurde sorgfältig restauriert.

Renovation "Zum Roggenburg

In dem Haus war zum Glück seit 80 Jahren kaum etwas geändert worden. So blieb die Grundausstattung beinahe vollständig erhalten. Bis vor kurzem wohnten hier noch drei Generationen unter einem Dach. Und bis heute ist den Besitzern immer noch die Freude und die Wertschätzung an diesem wunderschönen Stadthaus anzumerken. Der Basler Heimatschutz prämiert hier die Hauseigentümer für die sorgfältige Pflege ihres Wohnhauses und ihren vorbildlichen Umgang mit historischer Bausubstanz.

Uta Feldges

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Neubau Wohnhaus
Lothringerstrasse 98a

Eigentümer: Marc Stutzer
Architekt: Urs Gramelsbacher, Arch. BSA/SIA

Renovation "Zum Roggenburg   Renovation "Zum Roggenburg

An der Lothringerstrasse 98a ist kürzlich eine bestehende Baulücke durch einen Neubau aufgefüllt worden. Er fügt sich in die ältere Reihenbebauung aus viergeschossigen Wohnhäusern auf den ersten Blick unauffällig ein. Aber der aufmerksame Betrachter merkt rasch, dass hier etwas ganz Besonderes entstanden ist.

Der Neubau besteht aus einem schmalen Baukörper, der sich in der Höhe den bestehenden Bauten angleicht. Formal und materialmässig dagegen ist er dezidiert ein Werk der modernen Architektur. Die Fassade ist sehr flach gehalten, mit grossen Rechteckfenstern in den unteren Geschossen. Darüber eine geschlossene Wandfläche aus feinem Stabmuster, aus Holz, sehr zurückhaltend gestaltet und sehr elegant. Zur Linken ist der Baukörper klar mit einer Zäsur vom Nachbarhaus abgesetzt und auch der kleine Vorgarten bildet einen klaren neuen Akzent.

Zu bebauen war eine schwierige Rest-Parzelle. Ursprünglich war es die erklärte Absicht der Planer aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, in einem Gebäudegeviert einen Bauwich freizuhalten, damit die Entlüftung des dahinter liegenden Hof- und Gartenareals gewährleistet sei. Die heutige Baugesetzgebung indes hat das aufgegeben und so gibt es in der Stadt immer wieder Bauten, die solche Lücken auffüllen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen. So liegt zum Beispiel der Eingang des links anschliessenden Hauses an dessen Giebelwand. Der Architekt hat dieses Problem geschickt gelöst und zur Linken eine Zäsur freigelassen. Sein Neubau wird so klar abgesetzt, der Eingang für das Nachbarhaus ist gewährleistet und in den darüber liegenden Geschossen ergeben sich an der Rückseite erst noch kleine neue Terrassen für das Nachbarhaus.
Das neue Haus selbst ist nur 7 Meter breit. An seiner Rückseite durfte aus baugesetzlichen Vorschriften nur in einem Winkel von 45 Grad gebaut werden. Also das Haus wird nach oben immer weniger tief. Der Architekt hat die so entstehende Schräge dazu benutzt, von unten bis oben Terrassen anzubringen. Feine Stäbe unterstützen deren Geländer, gewissermassen als Markierung. Es ist ein sehr besonderes Wohnhaus entstanden. Es ist weitgehend aus Holz erbaut, auch die Konstruktion besteht aus Holz. Nur wo es aus statischen Gründen unbedingt erforderlich war, wurde Stahl eingesetzt. Das Gebäude ist in sich selbsttragend, also regelrecht als eigenständiger Baukörper in die Zeile eingefügt. Es erfüllt den Minergie-Standard und ist an die Fernheizung angeschlossen.

Im Innern dominiert Holz als Material bei den schmalen Treppen (Spezialanfertigung) und bei den Fussböden. Sie sind auffallend schön, aus 30cm breiten langen Riemen aus Douglasienholz verlegt und weiss geseift. Dazu die hellen Wände und die sehr grossen Fenster. Im Hauptwohnraum gibt eine Lichtöffnung in der Decke eine besondere Beleuchtung. Eine faszinierende moderne Art des Wohnens ist hier vorgegeben. Auch die Küche ist übrigens eine Spezialanfertigung. Auf einen Lift wurde verzichtet, auch auf die Unterkellerung.

Renovation eines klassizistischen Wohnhauses mit Neubau

Der Neubau mit seinen vielen fein ausgeklügelten Details wirkt ein wenig wie ein besonderes edles Möbelstück. Dies mag daran liegen, dass der Architekt Urs Gramelsbacher nicht nur baut, sondern auch ein vorzüglicher Designer ist. Aber es liegt sicher auch am Bauherrn, der ein besonderes Verständnis für Architektur hat. Hier ist eine besondere Symbiose zwischen Architekt und Bauherrn spürbar. Entstanden ist ein hervorragendes Beispiel für neues Bauen in alter Umgebung.

Uta Feldges

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Bautenprämierungen von 1969–2010

  • 2010/2011: Einkaufszentrum, Wohn- und Geschäftshaus "Volta-Zentrum", Vogesenplatz / Voltastrasse. Architekt: Buchner/Bründler AG, Architekten BSA. Bauherr: The Real Projekt AG. Generalunternehmer: Implenia Generalunternehmung AG
  • Spiesshof, Gesamtrenovation und Restaurierung, Heuberg 5 und 7. Architekt: Villa Nova Architekten AG, Basel Christian Lang. Bauherr: Jürg Eichenberger.
  • Renovation eines klassizistischen Wohnhauses mit Neubau, Leonhardsstrasse 37 / Ecke Holbeinstrasse. Architekt: Hanspeter Müller & Roland Naegelin Architekten BSA. Bauherr: Eigentümergemeinschaft.
  • 2009/2010: Blumenrain 28, "Zum Sausen". Eigentümer: Yvonne Gerber, Rolf und Esther Gerber. Architekten: Martin Isler, Dipl. Architekt ETH/SIA Basel; Diana Michael (Konzeptstudie, Vorprojekt und Beleuchtung).
  • Rheinsprung 10, Hans Duttelbach des Turmbläsers Haus. Eigentümer: Samuel Oppliger (Fotograf) Architekt: Stephan Rolli (Rolli und Boss, Architekten).
  • Erweiterungsbauten für das St. Claraspital. Bauherr: St. Claraspital AG, Basel; Verantwortlich: Direktor Dr. Peter Eichenberger Architekt: BFB Architekten AG, Zürich; Verantwortlich: Gottfried Kiefer.
  • 2008/2009: Renovation Wohnhaus "Zum Lindenhof", Lindenweg 6, Basel. Bauherrschaft: Dr. Bernhard L. Burckhardt und Frau Christine M. Burckhardt. Architekt: Peter Burckhardt, Basel. Restaurator: Urs Weber, Basel
  • Umbau Wohnhaus Sevogelstrasse 52, Basel. Bauherrschaft: Béatrice Zurlinden, Basel. Architekt: Buchner Bründler AG Architekten BSA, Basel Mitarbeit Stefan Oehy.
  • S-Bahn-Bahnhof Dreispitz (Neubau am Walkenweg, Basel). Bauherrschaft: SBB AG Division Infrastruktur, Projekt Management Olten Kanton Basel Stadt, Baudepartement, Tiefbauamt. Gesamtleitung: WGG Schnetzer Puskas Bauingenieure AG, Basel Tivadar Puskas, Stefan Bänziger, Christoph Raz. Architektur: Steinmann & Schmid Architekten AG BSA SIA Herbert Schmid, Andreas Amrein.
  • 2007/2008: Zunft zum Schlüssel, Freie Strasse 25. Eigentümer: E. E. Zunft zum Schlüssel. Renovation: Architekt Christian Lang, VILLA NOVA Architekten AG
  • Atelierhaus an der Alemannengasse 44. Erbaut 1893 von Architekt Alfred Romang für den Maler Wilhem Balmer. Eigentümerin: Helen Balmer.
  • Kunstmuseum, St. Alban-Graben 8-10. Umbau Ausstellungsräume und Einbau eines Cafès. Eigentümer: Kanton Basel-Stadt. Architekten: Annette Gigon/ Mike Guyer, Zürich.
  • Öffentliche Brunnen von Basel. Pflege und Restaurierung. Industrielle Werke Basel.

  • 2006/2007: Badischer Bahnhof, Schwarzwaldallee 200. Bauherrschaft: Deutsche Bahn AG, Verant.: Dipl. Ing. Jürgen Lange. Architekten: Fierz Architekten AG. Sachbearbeiter Basler Denkmalpflege: Dr. Thomas Lutz.
  • St. Alban-Vorstadt 16, Umbau Hinterhaus. Bauherrschaft: Herr und Frau Dr. Georg und Luise Krayer. Architekten: Christ & Gantenbein Architekten.
  • Wohnhaus Pilgerstrasse 45. Bauherrschaft: Claudia Badenberg und Prof. Dr. Alexander Honold. Architekten: Albrecht & Ritzmann Architekten. Dachdecker: Andreas Meyer, Firma Landsrath. Sachbearbeiter Basler Denkmalpflege: Markus Schmid, Dipl. Arch. ETH/SIA

  • 2005/2006: Spezialprämierung für Werner Blaser, Architekt BSA/SIA, für die "Erfindung" und jahrzehntelange Organisation der BASLER ARCHITEKTUR-VORTRÄGE mit den führenden Architekten der Welt.
  • Gebäude "Forum 3", Novartis Campus. Architekten: Diener & Diener Architekten, Gerold Wiederin und der Künstler Helmut Federle. Bauherrschaft: Novartis International AG.
  • Villa St. Alban-Anlage 68. Architekten: Villa Nova Architekten. Bauherr: Dr. h.c. Thomas Straumann.

  • 2004/2005: Erlacherhof, St. Johanns-Vorstadt 15, 17. Renovation. Architekten: Rainer Senn, ARCHICO (Inneres), Felix Schuster (Äusseres), Restaurator: Gregor Mahrer, Eigentümer: Christine und Beat Senn-Werthemann.
  • Matthäuskirche, Feldbergstrasse 81. Renovation. Architekten: Peter Hanhart (Äusseres) und Werner Mundschin (Inneres), Restaurator: Stefan Buess, Bauherren: Evangelische Kirchenverwaltung Basel.
  • Wohnhaus Schwarzpark, Gellertstrasse 135, 137. Architekten: Miller und Maranta, Basel, Projektleiter: Peter Baumberger, Generalunternehmung: Glanzmann Service AG, Hugo Egger, Clemens Blessing, Bauherren: Zentralstelle für staatlichen Liegenschaftsverkehr, Hochbau- und Planungsamt Basel-Stadt.

  • 2003/2004: Wohnhaus Schnitterweg 40, Riehen. Renovation. Miller und Maranta, Basel (Architekten).
  • Bahnhof SBB, Centralbahnstrasse 20. Renovation Altbau. Nicolas Goetz, Basel mit Lukas Dickmann, Basel (Architekten).
  • Bahnhof SBB, Centralbahnstrasse 20. Neubau Passerelle. Cruz/Ortis, Sevilla und Giraudi/Wettstein, Lugano (Architekten).

  • 2002/2003: Ehemalige Villa Burckhardt-Merian, Gellerstrasse 156, Restaurierung und Umbau. Diakonat Bethesda (Eigentümer), Arcoplan Generalplaner AG (Architekten) Thomas Stegmauer (verantwortlicher Architekt),Roger Gilli (Bauleitung).
  • Wohnhaus Wartenbergstrasse 19, Renovation. Andreas Scheiwiller (Eigentümer), Dolenc Scheiwiller AG (Architekten).
  • Wohnhaus Engelgasse 126. Trinkler Engler Ferrara (Architekten), Baukonsortium Engelgasse (Bauherrschaft).
  • Handwerker Spezialpreis: Schreiner und Spezialhandwerker Urs Lareida

  • 2001/2002: Barockes Wohnhaus "Zum Rosgarten", Leonhardsgraben 38, Renovation und Restaurierung, Dr. Franz Eigenmann (Eigentümer), Peter Burckhardt (Architekt).
  • Villa, Gartenstrasse 78, Renovation und Restaurierung, Christian Lang (Eigentümer und Architekt).
  • Zoo Basel, Haus Etoscha: Neuanlage für Beutegreifer, Zoologischer Garten Basel (Bauherrschaft), Peter Stiner (Architekt), August Künzel (Landschaftsarchitekt).

  • 2000/2001: Wohn- und Geschäftshaus, Spalenberg 30, Renovation und Umbau, Gemeinderschaft Vogt (Eigentümer), Stephan Rolli (Architekt).
  • Wohn- und Geschäftshaus, Bäumleingasse 4, Renovation und Umbau, Dr. K.-E. und N. Steiger (Eigentümer), Quintus Miller und Paola Maranta (Architekten).
  • Parfümerie Maeder, Freie Strasse 101, Restaurierung der Schaufensterpartie, Raoul Villiger und Reto Villiger (Eigentümer).

  • 1999/2000: Umbau des ehemaligen Gefängnisses im Lohnhof in das Hotel Au Violon, Stiftung Lohnhof (Bauherrschaft), Lukas Buol und Marco Zünd (Architekten).
  • Lonza-Hochhaus, Renovation, Algroup Lonza AG (Eigentümerin), Burckhardt Partner (Architekten).
  • Neubau Messehallen Riehenring, Messe Basel (Bauherrschaft), Theo Hotz und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Zürich (Architekt).

  • 1998/99: Wohnhaus "Zum Waldvögelein", Rebgasse 40, Renovation und Umbau, Hans Sinnler und Thomas Rutishauser (Eigentümer), Ernst Moser (Architekt).
  • Pfarrhelferhaus, Leonharskirchplatz 11, Restaurierung, Evang.-ref. Kirche Basel-Stadt (Eigentümerin), Werner Mundschin (Architekt), Gregor Mahrer (Restaurator).
  • Neubau Wohnheim, Birmannsgasse 37, Gesellschaft zur Förderung geistig Behinderter in Basel (Bauherrschaft), Ateliergemeinschaft Michael Alder, Roland Naegelin, Hanspeter Müller (Architekten), Beat Breitenfeld (Gartengestaltung).

  • 1997/98: Wildensteinerhof, St. Alban-Vorstadt 30/32, Renovation, Minerva-Schulen (Eigentümer), Kurt Frommenwiler (Architekt), Dr. Christian Heidrich und Gregor Mahrer (Restauratoren).
  • Erneuerung ehem. Fabrikareal Dornacherstrasse 101, Umnutzung, Genossenschaft für Wohnen und Arbeiten GEWONA (Eigentümer), André Rochat und Hans Jakob Wittwer (Architekten).
  • Und als "Ausnahme der Regel": Museum Beyeler, Riehen, Dr. Ernst und Hildy Beyeler (Sammler), Renzo Piano (Architekt).

  • 1996/97: Viktoria-Gewächshaus im Botanischen Garten (1897/98), Restaurierung, Prof. A. Wiemken (Botanisches Institut), Bruno Erny (Obergärtner), CMS (Finanzierung).
  • Neubau Ueberbauung Warteckhof, Warteck-Invest AG (Eigentümerin), Diener und Diener (Architekten), Werkraumgruppe "Werkraum Warteck pp" (Betrieb).
  • Neubau Wohnsiedlung Burgfelder-/Waldighoferstrasse, Archi-Co (Architekten).

  • 1995/96: Mehrfamilienhaus Mörsbergerstrasse 44, Renovation, Philippe Küng (Eigentümer und Architekt) im Büro Archi-Co.
  • Geschäftshaus "Zum Hut", Falknerstrasse 17 (1925, Hans Bernoulli), Renovation, Thedy Doppler (Architekt), Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, Zürich (Eigentümerin).
  • SVS-Schulungs- und Verwaltungsgebäude, St.Alban-Rheinweg 222, Bürgin, Nissen, Wenzlaff (Architekten), Schweizerischer Verein für Schweisstechnik, (Eigentümerin).

  • 1994/95: Kantonsspital K1 Ost, Renovation und Umbau, Silvia Gmür (Architektin).
  • Rheinbad Breite, Renovation der verkleinerten Anlage, Andreas Scheiwiller und Matthias Oppliger (Architekten).

  • 1993/94: Restaurant Zoologischer Garten, Bachlettenstrasse 75, Renovation, Diener und Diener (Architekten).
  • Wohnhaus Hackbergstrasse 29, Riehen (1929, Artaria und Schmidt), Familie Huber (Eigentürmer), Benedikt Huber (Architekt).
  • Neubau Schreinereigebäude der Lehrwerkstätten Basler Jugendheim, Nonnenweg 68, Verein für Jugendfürsorge (Bauherrschaft), Peter Fierz und Stefan Baader (Architekten).
  • Neubau Bürogebäude Basler Versicherung, Picassoplatz, Diener und Diener (Architekten).

  • 1992/93: Restaurant Platanenhof, Renovation, Tom Osolin (Architekt), Ciba (Eigentümerin).

  • 1991/92: Mehrfamilienhaus Bachlettenstrasse 80, Renovation, Esther Brogli und Daniel Müller (Architekten), Brogli, Müller und Franziska und Urs Peter-Lauer (Eigentümer).
  • Wohnhaus Sandreuterweg 44, Riehen (1928, Artaria und Schmidt), Renovation Herzog und de Meuron (Architekten, Eigentümer Pierre de Meuron).
  • Bürohaus Intercontainer, Margarethenstrasse 38, Renovation und Erweiterung, Max Alioth, Urs Remund, Susanne Biedermann (Architekten), Intercontainer (Bauherrschaft).

  • 1990/91: Wohnhaus Heuberg 20, Renovation, Rudolf Fellmann (Eigentümer).
  • Neubau Alters- und Pflegeheim Wendelin, Riehen, Wilfried und Katharina Steib (Architekten).

  • 1989/90: Wohnhäuser Erasmusplatz 6, 7, 8, Feldbergstrasse 25, 27, Wohnstiftung für Studierende (Eigentümerin), Archi-Co (Architekten).
  • Wohnhaus Florastrasse 45 (1912, Widmer, Erlacher, Calini), Peter Regenass (Eigentümer).
  • Neubau Wohnhaus Hebelstrasse 11, Herzog und de Meuron (Architekten).
  • Neubau Mehrfamilienhaus Allschwilerstrasse 90, Herzog und de Meuron (Architekten).

  • 1988/89: Wohnhaus Rheinfelderstrasse 34 (Rudolf Linder), Renovation und Umbau, Peter Itin (Eigentümer), Meinrad Morger (Architekt).
  • Wohnhaus Sevogelstrasse 53, Renovation, Jean-Charles Ryff (Eigentümer), Claudius Christ (Architekt).
  • Fernmeldezentrum Basel Grosspeter, Bürgin und Nissen (Architekten).

  • 1987/88: Eisenbahnerhäuser am Tellplatz, Renovation, Nicolas Goetz (Architekt).
  • Wohnhaus Ecke Müllheimerstrasse/Haltingerstrasse, Renovation, Rolf Müller (Architekt).

  • 1986/87: Wohnhaus "Zossen", Restaurierung, im Besonderen der Fenster, René Gautschi (Architekt).
  • Münsterbauhütte, Renovation, Walter Müller (Architekt), CMS (Eigentümerin).
  • Schlüsselzunft, Inneres, Samuel Buri (Künstler), Wandmalereien im Innenhof, Zunft zum Schlüssel (Eigentümerin), Georges Weber (Architekt) im Büro Vischer und Weber, Lucia Christ-Salati (Innenarchitektur).

  • 1985/86: Hohenfirstenhof, Restaurierung, Dr. Fritz Vischer-Burckhardt (Eigentümer), Paul Denfeld (Restaurator).
  • Neubau Wohnsiedlung "Bündten", Riehen, Michael Alder und Klaus Vogt (Architekten).
  • Wohnhaus Breisacherstrasse 23, Renovation, Kurt Frommenwiler (Architekt).
  • Für sein literarisches Gesamtwerk und seinen Einsatz für den Heimatschutz: Dr. Felix Burckhardt, "Blasius".

  • 1984/85: Wohnhaus St. Johanns-Ring 95, Renovation, Erich und Franziska Frösch (Eigentümer).
  • Wohnhaus Hirzbodenweg 89, Restaurierung des Gipsreliefs des Erkers, Beatrice und Hanspeter Weidmann (Eigentümer).
  • Neubau Wohnsiedlung "Auf der Bischofshöhe", Riehen, Rolf Brüderlin (Architekt).
  • Genossenschaft Riehentor, Erhaltung der Häuser Riehentorstrasse 27 und 29 (freiwillige Unterschutzstellung).

  • 1983/84: Wohnhaus Oberwilerstrasse 22, Umbau und Renovation, Frank Labhardt-Joerin (Eigentümer), Rolf Müller (Architekt).
  • Wohnhaus Missionsstrasse 42, Renovation, Walter Theobald (Eigentümer), A. Riva (Architekt).
  • Wohnhaus Gundeldingerstrasse 97, Renovation, Hans-Peter Traub-Mösch (Eigentümer), Walter Egloff (Malermeister).
  • Neubau ARA, Erwin Fendel (Architekt) im Büro Burckhardt und Partner.
  • Für seine Verdienste um den Heimatschutzgedanken: Hans Bühler.

  • 1982/83: Schuhhaus Bata, Marktplatz, Renovation, Frau M. Jehl (Eigentümerin).
  • Haus Ecke Elisabethenstrasse/Klosterberg, Renovation, Frau M. Corpataux (Eigentümerin).
  • Wohnhaus Landskronstrasse 60, Herzog und de Meuron (Architekten).
  • Vogesenstrasse 43, V. und A. Müller (Eigentümer).

  • 1981/82: Wohnhäuser Gundeldingerstrasse 89 und 91, Restaurierung der Jugendstilmalereien an den Fassaden, Malerarbeiten Paul Rudin, Stockwerkeigentümergemeinschaft.
  • Neubau Mehrfamilienhaus Gartenstrasse 14, Roger Diener (Architekt).
  • Villa "Zum Neuen Kettenhof" (1901, Fritz Stehlin), St.Alban-Vorstadt 75, Erhaltung und Renovation, Univest AG (Eigentümer), Florian Vischer (Architekt).
  • Wohnhaus Unterer Rheinweg 114, Renovation und Umbau, Stefan Baader und Peter Fierz (Architekten), GGG (Eigentümerin).

  • 1980/81: Neubau Museum für Gegenwartskunst, St. Alban-Tal, Wilfried und Katharina Steib (Architekten).
  • Haus Stadthausgasse 11, "Zum Hohen Pfeiler", Renovation, Nelly und Tibor Veres-David (Eigentümer).
  • Haus Gerbergasse 81 (Tee-Manger): "lebendiges Denkmal", Max Manger (Eigentümer).
  • Pfarrhaus St. Elisabethen, Elisabethenstrasse 10, Renovation, Evang.-ref. Kirche (Eigentümerin).

  • 1979/80: Geschäfts- und Wohnhaus Kanderstrasse 36/Ecke Klybeckstrasse (Visscher van Gaasbeek), Aussenrenovation, F. Fritz-Fluri, Riehen (Eigentümerin).
  • Neubau Wohnhaus Gmür, Waltersgrabenweg 23, Riehen, Silvia Gmür (Architektin und Eigentümerin).

  • 1978/79: Hauptpost, Umbau und Renovation, Rudolf E. Wirz (Architekt) im Büro Gfeller.
  • Neubau Wohnhaus, Pfeffingerstrasse 48/50, Max Alioth und Urs Remund (Architekten).
  • Wohnhaus General Guisan-Strasse 6, Renovation, E. Tschudin (Eigentümer).
  • Buchhandlung Helbing und Lichtenhahn, Freie Strasse / Pfluggässlein /Weisse Gasse, Renovation und Neubau, Stefan Baader und Timothy Nissen im Büro Burckhardt und Partner.

  • 1977/78: Bernoulli-Häuser, Sierenzerstrasse 46-60, langjährige Bemühungen um Erhaltung, Josef Frefel.
  • Villa Socinstrasse 32/Eulerstrasse, Renovation, Carl Schlettwein-Gsell (Eigentümer).
  • Wohnhaus Malzgasse 21, Renovation, Alice Sulger-Sarasin (Eigentümerin).

  • 1976/77: nicht vorhanden UB

  • 1975/76: Wohnhaus Rheingasse 88, Renovation, Andreas Meyer-Léchot (Eigentümer).
  • Warenhaus Globus, Renovation des Hauptgebäudes, Direktor P. Trefzer (für die Eigentümer).
  • Gas- und Wasserwerk, Pflege und Wiederaufstellung alter Brunnen.
  • Neubau Hotel Basel, Küng, Bitzer, Frei (Architekten).

  • 1974/75: Wohnhaus Klosterberg 21, Renovation, Herr und Frau D.C. Schlettwein-Gsell.
  • Mehrfamilienhaus Gundeldingerstrasse 85, Ecke Reichensteinerstrasse, Renovation und Farbgestaltung, Jeanne Bukvic-Wahl u.a. (Eigentümergemeinschaft).
  • Geschäftshäuser Freie Strasse 101-107, Fassadenrenovation, Oscar Villiger-Mascetti u.a.
  • Aufstockung Markthalle, Rolf G. Otto, Liestal (Architekt), "gute Addition der neuen Schicht", "grosser Bauvolumenzuwachs ohne Beeinträchtigung des markanten Altbaus".

  • 1973/74: Läckerli-Haus, Gerbergasse 57, Renovation, Robert Klein (Eigentümer).
  • Restaurant und Wohnhaus Efringerhof, Efringerstrasse 1, Wilhelm Moog (Eigentümer).
  • Restaurant Brauner Mutz, Barfüsserplatz, Fassadenrenovation, Erhaltung des Innern, Brauerei Feldschlösschen AG (Eigentümerin).
  • Gemeinde Riehen, Anstrengungen zur Erhaltung des Dorfbildes, Gemeinderat Dr. Paul Meyer.

  • 1972/73: Wohnhaus Petersgasse 50, Renovation, Carl Haffter-Gass (Eigentümer).
  • Haus St. Alban-Vorstadt 17, Renovation, Schweizerische Reederei AG (Eigentümerin).
  • Zoologischer Garten, Gartengestaltung, Neubauten Affenhaus, Vivarium, Kurt Brägger-Hettinger (verantwortlich Gartengestaltung).
  • Wohnhaus, Bläsiring 98 (erbaut 1963), Umbau, Stefan Baader (Eigentümer und Architekt).

  • 1971/72: Haus Riehentorstrasse 14, Renovation, Joos Hutter (Eigentümer).
  • Herrschaftshaus in Brüglingen, Renovation, CMS (Eigentümerin), Hans Roduner (Architekt).
  • Neubauten am Rheinbord der Hoffmann-la Roche, Willi Siefert (Architekt, Leiter der Bauabteilung).

  • 1970/71: Haus "Zum Holzwurm", Klosterberg, Rudolf Senn (Eigentümer).
  • Wohnhaus "Schöneck" (Melchior Berri), Renovation, Jakob Oeri-Hoffmann (Eigentümer), Peter Burckhardt (Architekt).
  • Neubau der Universitätsbibliothek, Schönbeinstrasse, Otto H. Senn (Architekt).

  • 1969: Häuser St. Alban-Vorstadt 90-92, Erhaltung der Fassaden, Firma Sapref AG (Eigentümerin).
  • Restaurant Löwenzorn, Renovation, Brauerei Feldschlösschen (Eigentümerin).
  • Neubau Bürohaus Interfrigo, Wettsteinplatz, Winter, Trueb, Ellenrieder (Architekten).


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